18.10.2010 Der Untergang
Eine verdiente Niederlage handelte sich die Zweite des TuS vergangenen Sonntag auf heimischen Grund gegen den SV Blickweiler ein. Über die gesamte Spieldauer zeigte man viel zu wenig Engagement und Bereitschaft den Kampf anzunehmen und folglich musste man sich den Gästen geschlagen geben, obwohl man immerhin drei Treffer erzielen konnte.
Nach schleppendem Beginn eröffnete der Gastgeber den Torreigen. Thomas Freis konnte eine, durch einen Kopfball verlängerte, Ecke am zweiten Pfosten zur 1:0-Führung verwandeln. Doch die Freude sollte nicht lange währen. Durch einen sehenswerten Schuss vom Strafraumrande gelang es einem Angreifer aus Blickweiler den TuS-Schlussmann Hubert Hauck zu überwinden und somit den Ausgleich zu erzielen. Wenig später sollte sich die Lage für den Gastgeber noch weiter verschlimmern, denn Blickweiler konnte nach einem kuriosen Treffer, der scheinbar durch ein Missverständnis innerhalb der Rubenheimer Hintermannschaft begünstigt war, gar die Führung erlangen.
Rubenheim brauchte nun einige Minuten um den Schlag zu verdauen, schlug dann aber gekonnt zurück. Nachdem sich Mura über die linke Seite gut durchgesetzt hatte, überlistete er die gegnerische Abwehr mit einer Bogenlampe und Christian Endlich musste nur noch mit einem Flugkopfball in bester Florian Meyer-Manier zum 2:2 einnetzen. So ging es in die Pause.
Um vorab die Spannung zu nehmen: in der zweiten Hälfte wurden die Tore asymmetrischer verteilt. Zum Ärgernis vieler Mannheimer erwischte Blickweiler den besseren Start und konnte durch ein stark abseits verdächtiges Tor die abermalige Führung erreichen. Diese sollte jedoch durch einen souverän verwandelten Foulelfmeter durch Michael Roggenland zum letzten Male egalisiert werden. Graf setzte mit seinen Rubenheimer nun alles auf eine Karte und beschloss hinten Mann gegen Mann zu spielen und dafür die Offensive mit einem dritten Stürmer zu verstärken. Gebracht hat dies im Endeffekt nichts. Blickweiler konnte noch zwei weitere Treffer erzielen und ging somit als strahlender und verdienter Sieger beim Stande von 3:5 vom Platz.
Aufstellung: Hubert Hauck, Benjamin Schöndorf, Florian Kaschube, Elmar Weyer, Thomas Freis, Nikolas Welsch, Jörg Anna, Christian Endlich, Michael Roggenland, Gino Mura, Thorsten Sandmann
Bank: Tobias Nessesohn, Eugen Beck, Dennis Kempf, Uwe Schwartz, Andreas Lenert, Philpp Leiner
Tore: Thomas Freis, Christian Endlich, Michael Roggenland
22.9.2009 Sieg gegen Blieskastel
Einen verdienten Sieg fuhr die Zweite Mannschaft des TuS Rubenheim gegen den Abonnement-Meister SV Blieskastel-Lautzkirchen ein. Die erste Hälfte hierbei war dominiert von der absoluten Neutralisation zweier sehr gut aufgestellter Mannschaften. Gelegentlich kam es zu Vorstößen auf die Tore des jeweiligen Kontrahenten, doch jede Chance blieb ungenutzt und beide Vereine verabschiedeten sich mit 0:0 in die Halbzeit.
Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Gäste dann mehr Dominanz zu zeigen, was sie eindrucksvoll mit Torschussversuchen aus der zweiten oder gar dritten Reihe unter Beweis stellten, die allesamt allerdings keinerlei Wirkung erzielten. Rubenheim besann sich nach der Pause auf seine Stärken, dem Konterspiel. War die geballte Offensivkraft des TuS erst ein mal entfesselt, gab es kaum ein Halten. Franz Sands Führungstreffer konnte zwar noch egalisiert werden, doch gab es von da an kein Entrinnen für die Gäste. Thomas Freis konnte den TuS abermals in Front bringen und kurz vor Ende der Partie war es abermals Franz Sand, der seine über Jahre erarbeitete Cleverness und seinen Körper regelkonform einsetzte und das vorentscheidende 3:1 erzielte.
Die Rubenheimer bewiesen, dass sie im Gegensatz zu manch anderen Mannschaften auf jedem Untergrund die Fertigkeiten besitzen eine Fußballpartie zu gewinnen und fuhren einen verdienten Dreier ein.
Aufstellung: Hubert Hauck, Elmar Weyer, Benjamin Schöndorf, Thomas Freis, Stephan Blatt, Uwe Freis, Michael Roggenland, Christian Endlich, Florian Kaschube, Jörg Anna, Franz Sand
Bank: Nikolas Welsch, Tobias Nessesohn, Eugen Beck, Philipp Leiner
Tore: Franz Sand (2x), Thomas Freis
31. August 2009
Do the hustle.
Nach einem holprigen Saisonbeginn, der mit nur einem Punkt aus vier Spielen ein nicht zufrieden stellendes Resultat fand, waren die Hasseler zu Gast, um dem TuS einen Sieg zu bescheren. Das Spiel begann offen mit Chancen für beide Seiten. Beide Mannschaften konnten auf ein technisch versiertes Mittelfeld zurückgreifen, welches gelegentlich Akzente nach vorne zu setzen, vermochte. Mit zunehmender Spieldauer schlug sich das Momentum auf die Seite der Gastgeber und Rubenheim konnte binnen fünf Minuten durch eine Traumkombination der Marke Weyer/Freis und einen Tarnkappenschuss von Dennis Kempf mit 2:0 in Führung gehen. Sichtlich konsterniert bekamen die Vorstadtgäste erst ein mal 10 Minuten lang nichts auf die Reihe, bis Rubenheim sich dazu entschied das Zepter kurz vor der Pause noch ein mal aus der Hand zu geben und den Anschlusstreffer zu kassieren.
In der zweiten Hälfte wurden dann die Seiten getauscht. Rubenheim zog sich ein wenig zurück um auf Konter zu lauern, während Hassel nun auf den Ausgleich drängte. Ein mal waren die Gäste fast so weit, doch wurde das erzielte Tor vom Schiedsrichter nicht anerkannt, weil dieser zuvor eine Abseitsposition bemerkt hatte. Erzürnt versuchten die Hasseler weiterhin das Rubenheimer Gehäuse zu stürmen, scheiterten aber immer wieder an eigenem Unvermögen oder an der insgesamt gut sortierten Rubenheimer Hintermannschaft. Schlussendlich blieb es beim 2:1 und folglich kamen die Ruumser zum ersten Dreier der Saison, welcher sie in der Tabelle ins Mittelfeld katapultierte.
Aufstellung: Hubert Hauck, Andreas Lenert, Florian Kaschube, Benjamin Schöndorf, Thomas Freis, Stephan Blatt, Nicolas Welsch, Elmar Weyer, Franz Sand, Dennis Kempf, Jörg Anna
Bank: Eugen Beck, Andreas Gölzer, Philipp Leiner
Tore: Thomas Freis, Dennis Kempf
3.8.2009
SV Schwarzenbach
Am ersten Spieltag der neuen Saison 2009/2010 war der SV Schwarzenbach in Rubenheim zu Gast. Bei relativ gutem Wetter war das Spiel der Zweiten Mannschaft recht gut besucht und das Kommen sollte mit einem zwar nicht an Toren reichen, aber dennoch recht guten Spiel entlohnt werden. Die Rubenheimer Mannschaft begann beherzt und konnte sich bereits ab der ersten Minute Chancen erarbeiten. Christian Endlich traf unmittelbar nach dem Anstoß leider nur das Gebälk und die folgenden Minuten darauf kann man wahrlich mit einem Sturmlauf der Schwarz-Weißen Recken vergleichen. Allerdings kam man nicht zum erhofften Führungstreffer.
Nach 20 Minuten gelang es den Gästen besser sich aus der Umklammerung zu befreien und die Entlastungsangriffe der Homburger mehrten sich. Just in dieser Schwächephase Rubenheims geschah auch die 1:0-Führung für den Gast, die zu diesem Zeitpunkt wohl eher schmeichelhaft, wenn auch nicht ganz unverdient (sie hatten nur noch 10 Spieler) war. Mit diesem Stande ging es auch in die Halbzeit.
Graf stellte nun das System um und schickte mit Franz Sand einen dritten Stürmer auf das Feld, in der Hoffnung die gegnerische Abwehr zu überrollen. Dies sollte aber lange auf sich warten lassen. Rubenheim verstand es zwar den Ball laufen zu lassen und gelegentlich schöne Spielzüge zu demonstrieren, doch es litt am Arsenal-Syndrom; der finale Pass kam nicht an oder wurde nicht gebührend verwertet. Die gefühlte 256. Torchance nutzte endlich Elmar Weyer mit einem schönen Distanzschuss und glich zum 1:1 aus. Dies war dem TuS allerdings zu wenig und es wurde noch mehr Druck in der Offensive ausgebaut. Doch wie schon vor dem Ausgleich, schaffte man es nicht das Leder über die Torlinie zu drücken und so musste man sich gegen eine dezimierte Mannschaft mit einem Unentschieden begnügen.
Im Anschluss an das Spiel steuerte Neu-Kapitän Benjamin Schöndorf einen Großteil zur gemeinschaftlich erworbenen Kiste Bier bei und so konnte man entspannt die unglückliche 1:2-Niederlage der ersten Mannschaft begutachten.
Aufstellung: Hans-Peter Schöndorf, Andreas Lenert, Florian Kaschube, Benjamin Schöndorf, Christian Endlich, Stephan Blatt, Nicolas Welsch, Michael Roggenland, Tobias Nessesohn, Dennis Kempf, Jörg Anna
Bank: Elmar Weyer, Philipp Leiner, Eugen Beck, Franz Sand, Andreas Gölzer
Tor: Elmar Weyer
Vorab: Das nächste Spiel findet gegen Medelsheim-Brenschelbach auf der Rasensportanlage in Brenschelbach statt. Die Spieler des TuS werden gebeten sich in der laufenden Woche, so weit es geht, sich möglichst oft auf Rasen aufzuhalten. In den kommenden Wochen wird Fuba leider ausfallen müssen, da der Schreiber beruflich verhindert sein wird.
Samstag, 23. Mai 2009
Der Abschluss
Nachdem die Rubrik Fuba nun einige Monate im Argen lag, sieht der Verantwortliche sich nun veranlasst einige Zeilen zu den Geschehnissen der Rückrunde zu schreiben.
Gewohnt schleppend kam die Reserve des TuS aus der Winterpause und musste bei der Union in Homburg antreten. Man verfügte über sehr wenige Spieler und folgerichtig kam es zur ersten Klatsche der Spielzeit. 1:4 musste man sich geschlagen geben und mehr gibt es zu diesem Spiel auch nicht zu sagen.
Die Woche drauf war dann die sympathische Mannschaft aus Bruchhof zu Gast, die angetrieben von einer Schar mitgereister Fans regelrecht auftrumpfte und den Meister mit 4:3 besiegen konnte. Rubenheim knüpfte nahtlos an die Leistung der vergangenen Woche an und musste sich am Ende knapp geschlagen geben und einen herben Rückschlag in Sachen Meisterschaft einstecken.
Doch die Krise sollte einige Zeit später durch einen knappen Sieg in Heckendalheim beendet werden. In einer guten zweiten Halbzeit gelang es den Ruumsern zwei mal auszugleichen und am Ende durch einen 3:2 Auswärtserfolg doch noch 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Endgültig vorbei mit dem Augenkrebsfußball war es dann am nächsten Spieltag, als man trotz personeller Schwierigkeiten den Hauptkonkurrenten vom Vorjahr deutlich besiegen konnte. Rubenheim schien wieder obenauf zu sein.
Allerdings musste man leider auf einen Ausrutscher der Alschbacher hoffen, um noch ernsthaft im Meisterschaftsrennen mitreden zu können und so schaute man sich einige Sonntage lang gebannt die restlichen Ergebnisse der Kreisliga B an, wurde aber Wochenende um Wochenende enttäuscht.
Am vorletzten Spieltag war dann Elversberg und ein lustiger Schiedsrichter zu Gast. Beide erledigten ihre Aufgaben lediglich rudimentär und so konnten die Ruumser mit 10 Mann einen zu keiner Zeit gefährdeten 2:0-Sieg einfahren.
Besonders bitter war dann das Wochenende darauf. Alschbach, die durch ihren Sieg in der Vorwoche nun unerreichbar an der Tabellenspitze standen, waren zu Gast. Kapitän Benjamin Schöndorf hatte die unangenehme Aufgabe dem neuen Meister zu gratulieren und einen Strauß Blumen zu überreichen, den die Alschbacher sogleich verzehrten.
Zum Spiel gibt es wenig zu sagen. Rubenheim spielte in der ersten Hälfte stark und ging mit 2:0 in Führung, obwohl ein besseres Ergebnis verdient und auch ein Muss gewesen wäre. In Abschnitt Zwo gelang es dem TuS dann aber noch den Vorsprung in letzter Minute zu verspielen und sich die Punkte mit den Gästen zu teilen; ein sehr unrubenheimerisches Verhalten.
Nichtsdestotrotz wurde in Rubenheim gefeiert, denn obgleich man die vierte Meisterschaft in Folge vergeigt hatte, gab es Grund für diverse Zelebrationen. Der Titel der ersten Mannschaft und der damit zusammen hängende Aufstieg in irgend eine höhere Spielklasse wurde mit zahlreichen Getränken begossen und bis spät in die Nacht wurde gefeiert.
Doch nun zu den wichtigen Dingen im Leben. Es ist an der Zeit jemanden zu ehren, der sonst nie im Mittelpunkt steht: der Castor fiber, den viele von Ihnen wohl besser als Europäische Biber kennen. Der gemeine Biber gilt schon seit dem Mittelalter als Nutztier. Das so genannte Bibergeil, ein Pheromon, welches die possierlichen Tiere nutzen um ihr Hoheitsgebiet abzugrenzen, war als Allzweckheilmittel bekannt und kostete so manchen Fürsten mehrere Taler. Auch war das Fell des Bibers sehr beliebt, da man daraus sowohl einen modischen Kopfschmuck für die Dame, als auch gut wärmende Schutzkleidung für den Herrn herstellen konnte. An Fastentagen war es erlaubt Biber zu verspeisen, da der gemeine Biber durch den Schuppenschwanz als Fusch oder so angesehen wurde.
Die aktuelle Population des Bibers im Saarland beträgt 250 Tiere. Somit liegt das Bundesland an der Westgrenze Deutschlands ungefähr auf Platz 5 des Länderrankings. Im Saarland wird der Biber vorwiegend zum Fällen von Bäumen und zur Holzbearbeitung genutzt. Keine, von Menschenhand erbaute Maschine vermag es dem Biber Paroli zu bieten, wenn es darum geht Tische zu bauen. Somit ist der Biber gerade für die Gastronomie unabdingbar. Dies wird auch deutlich durch Kampagnen wie „Ohne Biber keine Bar“, die bundesweit versuchen den Biber wieder präsenter zu machen.
Helfen Sie den Biber wieder zu dem zu machen was er ein mal war. Ein beliebtes Tierchen, das in Einklang mit Mensch und Natur lebt und nicht vom Aussterben bedroht ist. Retten Sie den Biber.
III.
Auf Grund einer Aufforderung habe ich in dieser Woche versucht die Geschehnisse vom vergangenen Sonntag in lyrischer Form zu portraitieren. Unreine Reime und holpernder Rhythmus sind im Falle dieser Ballade als Stilmittel zu betrachte. Kritik ist in keinster Weise erwünscht ;)
In Rubenheim da war zu Gast
ne Mannschaft aus Homburg
Sie haben den Sieg knapp verpasst
Und fuhrn ohne Punkte zuruck
Schon kurz nach der Spieleröffnung
Kam es zum Schlagabtausch
Die Spieler rannten an wie dumm
Im Torgelegenheitenrausch
Die Chancen blieben ungenutzt
Von Tor zu Tor man hetzte
Bis Elmar Weyer ganz bewusst
Zum Eins zu Null einnetzte
Nur kurz später war es so weit
Franz Sand setzte sich durch
Und schob zur Zweinull-Führung ein
Der Gast zitterte vor Furcht
Und vor der Pause kam Endo
Schoss uns zum Drei zu Null
Die Halbzeitführung war perfekt
Der Gegner eingelullt
Die Hälfte Zwei begann nicht clever
Homburg begann den Sturmlauf
Erzielte den Anschlusstreffer
Das regte uns alle auf
Doch wie der Wirbelwind so kam
Es zu Gegenattacken
Elmar, der sich den Ball zum Freistoss nahm
Schoss den Gegnern in den Nacken
Und wie Phönix aus der Asche
So kamen sie zurück
Zwo Vier nur noch auf Ruumser Brasche
Durch Schirihand geführt
Den Endstand machte dann perfekt
Der grandiose Elmar
Fünf Zwei wurden sie nach Hause geschickt
Und unser Sieg war klar
II.
Nun war es wieder so weit, die Kirb war da. Und mit ihr zwei Spiele der Fußballer. Haufenweise Zuschauer konnten sich vergangenen Sonntag an stellenweise sehr gutem Fußballgespiele der Kicker vom TuS ergötzen und zwei verdiente Siege in jeweilig gleicher Höhe feiern. Der unglückselige Gegner hierbei war Heckendalheim, die auch schon im Vorjahr zur Kirb zu Gast waren. Die Zweite Mannschaft des TuS begann wie erwartet dominant und spielte mit kontrolliertem Druck auf des Gegners Gehäuse und kam dabei zu sehenswerten Spielsituationen. Einige Großchancen konnte man sich schon in Hälfte Eins erarbeiten und so wurde die Partie zur Freude der Zuschauer unterhaltsam gestaltet. Höhepunkt des Ersten Spielabschnittes war die wohl verdiente 1:0-Führung der Schwarz-Weißen durch Dennis Kempf, der beim Schuss aus wenigen Metern Entfernung zwei gegnerische Abwehrspieler mitsamt des Balles über die Torlinie torpedierte. Leider war dies die einzige vieler Torgelegenheiten, die der TuS nutzte und so ging man mit der knappen Führung in die Pause.
Halbzeit Zwo wurde dann ebenfalls vom Gastgeber dominiert. Wieder gelang es den Ruumsern sich zahlreiche Torraumszenen zu erspielen und es sollte auch nicht lange dauern bis Elmar Weyer, nach glänzender Vorarbeit von mir die Führung ausbauen konnte. Danach nahmen sich die Schwarz-Weißen eine kurze Pause vom konzentrierten Spiel, was den Torhüter HPS sichtlich verärgerte. Der Gast erspielte sich nun auch ein, zwei Gelegenheiten, bei welchen sich Schöndorf immer wieder auszeichnen konnte und unter anderem sogar einen Strafstoss am Gehäuse der Ruumser vorbei bugsierte. Kurze Zeit später konnte der amtierende Meister dann durch einen Konter, der von Christian Endlich abgeschlossen wurde den Sack zu machen und das 3:0-Endresultat herstellen.
Unmittelbar nach dem Spiel kam es zu den gewohnten Siegesfeierlichkeiten mit Bier und man konnte den Sturmlauf der Ersten, die den Gegner ebenfalls mit 3:0 nach Hause schickten begutachten und kommentieren und sich auf eine frohe Restkirb freuen. In der kommenden Woche geht es zum TuS Wörschweiler, dessen Zweite bisher leider erst ein Spiel absolviert hat. Hoffen wir auf ein gutes Spiel und weitere 3 Punkte.
I.
Nachdem man in der Vorbereitung eine provisorische Truppe der Herbitzheimer abgefertigt hatte, zog die Zweite Mannschaft des TuS Rubenheim am 24.8. nun endlich ins erste reguläre Spiel gegen Union Homburg. Bestückt mit 16 Mann ging man als Favorit in die Partie und hatte auch von Beginn an das Spiel recht gut im Griff. Einziges Manko war die Offensive wo man oft nicht genug Zug zum Tor hatte oder auch Fehler in der Abstimmung oder individuelle Fehler das Spiel regierten. Trotzdem konnte der hart rackernde Christian Endlich noch vor der Halbzeit die 1:0-Führung besorgen.
In der Pause wurde dann umgestellt. Eugen Beck kam zu seinem Debut im wohl gerühmten Verteidigungsapparat des TuS und machte seine Sache gut. Wie schon in der Vorwoche betrat auch Wolfgang Kaschube während der zweiten Hälfte wieder den Platz und sorgte für Aufsehen. Nachdem der Schiedsrichter ein anscheinend reguläres Tor von Kaschube nicht anerkennen wollte kam es zu einem Disput zwischen den beiden Parteien mit der Folge, dass der TuS-Recke früher als erwartet duschen gehen konnte. Ein weiterer Höhepunkt der zweiten Halbzeit war das 2:0 durch Jörg Anna, der sichtlich erholt durch seinen Urlaub immer wieder in der gegnerischen Hälfte für Unruhe sorgte und eine vorzügliche Partie ablieferte. Hälfte Zwo war, wenn auch nicht wirklich gut, doch etwas besser als der erste Spielabschnitt und man konnte sich haufenweise Chancen erarbeiten, die allerdings oft auf kuriose Weise nicht genutzt wurden. Danach kam es zu einem feucht-fröhlichen Umtrunk unter den Reservisten, die sich ein grandioses Spiel ihrer Ersten anschauen konnten, bei dem der TuS die Gäste mit 8:1 abschoss.
Am folgenden Sonntag ging es dann zum allseits beliebten Auswärtsspiel nach Bruchhof. Dem Internet zu folge konnte der TuS sich hier durch Tore von Weyer, Sand (2 mal) und den Neuzugang Torsten Sandmann durchsetzen. Leider musste der Schlussmann HPS auch 2 mal hinter sich greifen, sodass das Spiel, sie werden es erahnen lieber Leser, mit einem 2:4-Auswärtssieg für den amtierenden Meister endete. Leider konnte die erste Mannschaft dieser Leistung nicht folgen und verlor wieder ein mal im ungeliebten Vorort von Homburg.
Am jetzigen Wochenende geht es anlässlich unserer Kirb gegen die alten bekannten aus Heckendalheim. Die Zweite des Sportverein hat bisher ein Remis und eine Niederlage zu buchen, ist aber ob der Spielstärke der bisherigen Gegner und der Tatsache, dass Heckendalheim in dieser Spielzeit bisher noch nicht in heimischen Gefilden spielen konnte nicht zu unterschätzen. Trotzdem wird der TuS am Wochenende wieder stark besetzt sein und sich am eigenen Fest keine Blöße geben.
Sieg im Testspiel
Die wohl bekannte Reservemannschaft des TuS beschloss kurzerhand vor dem eigentlichen Rundenstart ihr Können gegen den Nachbarn aus Herbitzheim unter Beweis zu stellen. Allerdings kam es lediglich zu einem achtzigminütigen 7 gegen 7-Kick gegen eine Auswahl aus SG-Fullern. Der TuS startete mit einer überraschenden Mannschaft, denn nicht wie gewohnt HPS stand zwischen den metallnen Pfosten sondern Jungspieler Marius Fuchs, der sich kurzerhand zum Aushelfen bereit erklärte. Davor stand die gewohnte Abwehr, die aus dem Libero Andreas Lenert und den Innenverteidigern Florian Kaschube und Benjamin Schöndorf bestand. Das Mittelfeld wurde von Nikolaus Welsch und Philipp Leiner gestellt und versuchte die einzige Spitze Dominik Matheis zu unterstützen.
Die beiden Mannschaften begannen bemüht und es entstand eine munteres Hin und Her bei dem die Ruumser spielerisch die besseren Anteile hatten, diese allerdings nicht in Erfolge ummünzen konnten. Auf der anderen Seite hatten die Gastgeber eine großartige Doppelchance, die glanzvoll von dem Rubenheimer Schlussmann Marius Fuchs pariert wurde und eigentlich null komma fünf Tore wert gewesen wäre. Kurz vor der Halbzeit jedoch ging Rubenheim letztendlich verdient in Führung durch ein Tor von Stürmerlegende Wolfgang Kaschube, der nach einer sehenswerten Flanke des triumphal aufspielenden Dominik Matheis das Leder ins Netz knallen konnte.
Halbzeit Zwo begann dann mit einem kleinen Schock. Herbitzheim nahm das Spiel durch einen Schuss vom Mittelpunkt auf und es stand 1:1. Eine Entwicklung, die niemand außer dem eingewechselten Torwart Benjamin Schöndorf hatte kommen sehen. Doch der Meister ließ sich nicht lumpen und legte eine Schippe drauf und Dominik Matheis kam endlich zu seinem verdienten Treffer, der die Gäste wieder in Führung brachte. Kurz darauf folgte das 3:1 abermals durch den Sturmtank Kaschube nachdem Herbitzheim ein Tor aberkannt worden war, weil der Ball sich niemals hinter der Linie befand. Christian Endlich besorgte dann gekonnt und überlegt die 4:1-Führung, doch wer nun glaubte Herbitzheim gäbe sich jetzt auf wurde Lügen gestraft. Der Gastgeber kam noch ein mal auf 4:2 ran, was im Endeffekt aber nichts nutzte denn kurz vor Schluss stellte Tobias Nessesohn den Endstand von 5:2 her und das Spiel plätscherte dem Ende entgegen.
Nach dem Spiel kam es in der Kabine der Gäste zu einem Giftgasanschlag, dessen Urheber bisher nicht geklärt werden konnte. Immerhin haben alle Ruumser überlebt, ebenso wie das darauf folgende Spiel der ersten Mannschaft, bei dem die Rubenheimer mit 1:0 am Ende die Nase vorne hatten.
The Ruums chronicles - Eine (fast) perfekte Saison
19. August 2007. Die neue Saison beginnt. Nachdem mit Fechingen und Habkirchen zwei der stärksten Verfolger der Ruumser die B-Klasse verlassen durften, geht der Doppelmeister als klarer Favorit in die Spielzeit. Und er sollte seiner Rolle gerecht werden...
13:15. Der Schiri pfeift, das Spiel beginnt und die Reserve des TuS beginnt den ersten regelrechten Sturmlauf dieser Saison, in diesem speziellen Falle auf das Gehäuse vom Lieblingsgegner Union Homburg. Die Städter haben nicht den Ansatz einer Chance und so sind es drei mal Sand, Dominik Kaschube, Thomas Freis und Andreas Lenert, die den Gegner mit 6:0 nach Hause schicken und direketemang die Meisterschaftsambitionen unterstreichen.
Eine Woche später geht’s nach Wörschweiler, wo die Reserve darauf wartet dem Titelverteidiger ein Bein zu stellen und zur ersten Mannschaft seit Menschengedenken zu werden, die die Mighty Mighty Ruumser niederränge. Doch Mitnichten muss der Schreiber auch hier feststellen. Statt einer großartigen Schlacht gibt es hier ein müdes Geknorze, bei dem Dominik Kaschube zwei mal, Franz Sand und Sascha Rupp je ein mal trafen und der Gastgeber sich eine 4:1-Schlappe abholen konnte.
Nun führt der Weg wieder in die heiß geliebte Rubenheimer Arena. Heckendalheim ist Gast zum Kirwespiel und nach 90 Minuten muss der Gast bittere Tränen der Enttäuschung schlucken, denn auch für sie gab es aufm Berg nix zu holen. 4:0 durch Tore von Christian Endlich, Elmar Weyer und zwei mal Franz Sand sorgten für feucht-fröhliche Stimmung unter den Rubenheimer Kickern, die die Kirb wie nie feiern.
Nächster Gegner: Bruchhof! Ohne Kapitän muss der TuS im Niemandsland zwischen Genie und Wahnsinn antreten und siegt knapp. Franz Sand und Christian Endlich bewahren die Ruumser vor Schlimmerem (sprich Punktverlust) und der TuS siegt knapp mit 2:1. Zum ersten mal in der Geschichte des Fuba muss ein Ersatzschreiber her und schließlich ist es der gelobte Admin Christian Endlich, der sich dazu bereit erklärt. An dieser Stelle dank hierfür.
Zwei Wochen spielt Rubenheim vor Heimatkulisse gegen den letztjährigen Meistermacher Erbach. Schon vor der Halbzeit macht Franz Sand durch einen Doppelschlag den 2:0-Sieg perfekt. In der zweiten Hälfte ist das Spiel zum größten Teil noch erbärmlicher als grauenhaft, aber immerhin machen wir ein ganzes Kalenderjahr ohne Niederlage perfekt.
Nun begibt man sich ans Tal der Blies nach Herbitzheim und erlebt einen Glanzpunkt in der Historie des TuS. 24:0 werden die Lateiner an ihrer eigenen Kirb besiegt. Bereits nach 10 Minuten führt man 5:0, herausragend ist hierbei Sascha Rupp, der drei mal trifft. Die Herbser haben den Ruumsern an diesem Tag geholfen in die Geschichte einzugehen.
Nur wenige Tage später geht es wieder hoch auf den Berg, wo man Genclerbirligi erwartet. Das Spiel wird beim Stande von 2:1 (Tore: Christian Endlich, Eigentor) für den TuS abgepfiffen in der 85. Minute abgepfiffen. Unschöne Szenen sind hierfür ausschlaggebend. Laut Urteil soll es eine Neuansetzung des Spiels geben worauf die Gäste später aber fairerweise verzichten.
Nun fährt man wieder auf eine Kirb. Webenheim fordert Rubenheim heraus und will das bestmögliche Ergebnis erreichen. Doch wieder ein mal lässt der TuS seinen Gegner nicht die geringste Chance und fährt einen souveränen 1:0-Franz Sand-Sieg ein.
So kommt es am 28. Oktober 2007 zum ersten kleinen Endspiel. Der bis dato hartnäckigste Verfolger Oberwürzbach kommt zu den Bauern in den Gau und will die Tabellenführung per Auswärtssieg erreichen. Doch weit gefehlt. Nachdem Spitzenfußball in der Ruumser Reserve in dieser Spielzeit bisher weitestgehend abstinent war kommt es zu einem Spiel der Extraklasse. Die Leistung sämtlicher Mannschaftsteile ist an diesem Tag einfach perfekt und es kommt zu furiosen Sturmläufen der Angriffsabteilung. Die Routiniers Elmar Weyer und Christoph Fromm bomben Ruums zu einer 4:0 Halbzeitführung. Im zweiten Spielabschnitt verlegt man sich aufs Kontern und Franz Sand netzt weitere zwei mal. Mit einem 6:0-Sieg krönt sich Rubenheim zum Herbstmeister.
Der Rückrundenstart bei Union Homburg steht abermals im Lichte der drei Weisen. Elmar Weyer, Franz Sand und zwei mal Christoph Fromm bringen ein ungefährdetes 4:0 bei Eisern Union zustande und bringen wie so oft drei Punkte mit nach Hause.
Danach sagt Wörschweiler aus Angst die Partie ab und man muss sich damit begnügen drei Wochen später in Heckendalheim Gast zu sein. Der Ersatz-Ersatz-Kapitän Nicolas Welsch begrüßt dort zur Erheiterung aller die Gäste aus Heckendalheim und macht ein gutes Spiel. Ebenso wie Christian Endlich, Jörg Anna die beide trafen. Die restlichen Treffer zum 4:1 steuerte freundlicherweise Elmar Weyer bei.
Nun folgt das letzte Spiel des Jahres 2007 zu Hause gegen Bruchhof. Angeführt vom clownischen Mittelfeldregisseur gelingt es den Homburgern durch einen geschenkten Elfmeter in Führung zu gehen. Diese Führung wird aufgrund Ruumser Unvermögens vorm Tor bis in die 75. Minute verteidigt. Just in dem Augenblick als Stephan Blatt, Dennis Kempf und Philipp Leiner Jörg Annas Abschlussschwäche monieren reicht es diesem und er ballert einen Hattrick zur 3:1-Führung. Das Ergebnis wird durch einen Treffer von Elmar Weyer komplettiert.
So endet das Drei-Trainer-Jahr und es kommt (Gott sei's gedankt) zu einem neuen. Dieses neue Jahr trägt den mittelmäßig schönen Namen 2008, hat 366 Tage und eine Fußball-EM. Und es verläuft für die Zweite Mannschaft des TuS nicht so positiv wie erwartet.
Im ersten Spiel auf Erbacher “Rasen” muss man nämlich leider die ersten zwei Punkte der Spielzeit abgeben. Jörg Anna kann Schwarz-Weiß zwar in der ersten Minute in Führung bringen, doch diese wird bald schon wieder aus der Hand gegeben und Erbach beginnt einen Sturmlauf aufs Gästegehäuse. Dieser endet jedoch glücklich für uns und das Spiel endet 1:1.
Danach kommt einer der zwei Lieblingsgegners nach Rubenheim. Herbitzheim wagt sich den beschwerlichen Weg auf den Rubenheimer Olymp um sich eine verdiente 7:0-Klatsche einzufangen. Jörg Anna, Tobias Nessesohn, Elmar Weyer, Franz Sand, Thomas Freis, Christian Endlich und Combacker Dennis Kempf treffen, mir bleibt ein Tor leider versagt.
Die nächste Reise führt nach Homburg zu Genclerbirligi. Dort kommt es dann aufgrund Personalmangels zum Schock. HPS kann leider nicht das Tor hüten und wird von Christian Endlich gut vertreten. Leider nützt dies nichts und der TuS verliert mit 1:3 und kann somit an diesem Tag nicht vorzeitig Meister werden. Unter Fuba wird nix berichtet, weil die Redaktion unbeliebte Ergebnisse bewusst ausklammert/verdrängt.
In den kommenden Wochen kommt dem Begriff “Phantomspiel” eine neue Bedeutung zu. Gegen Webenheim finden sich ein ganzer Haufen siegeswilliger Rubenheimer Krieger ein und warten. Es kommen weder Schiri noch Gegner. Die Betreuer der Webenheimer Ersten stellen dann später klar was ohnehin schon jeder wusste. Webenheim hatte sich schon Tage zuvor beim Klassenleiter abgemeldet. Dieser hat die Partie dann komplett gestrichen und so sah der Schiedsrichterobamann auch keinen Grund einen Unparteiischen nach Rubenheim zu schicken. Die einzigen, die von der ganzen Sache keinen Wind bekommen hatten waren wir, die wir generös auf unser Mittagessen verzichteten.
Nun überschlagen sich die Ereignisse. Der SV Oberwürzbach vermeldet am 5. Mai auf seiner Internetpräsenz 2:0 in Bruchhof verloren zu haben. Wir sind Meister!!! Alles freut sich, jeder jubiliert, Vater und Sohn feiern die Meisterschaft im Garten. Doch nur wenige Stunden später die bittere Enttäuschung. Jemand bei Oberwürzbach hatte lediglich das Ergebniss verdreht. Oberwürzbach hatte mit 2:0 gewonnen und somit war die Meisterschaft wieder völlig offen.
Nun folgt das nächste Phantomspiel. In Oberwürzbach schwören sich 17 Mann darauf ein den Cup am heutigen Tage nach Hause zu holen. Auf der anderen Seite geht der Herausforderer beim Warm-Up sehr konzentriert zur Sache. Die Spannung ist überall zu spüren. Doch plötzlich wird den Menschen klar, dass sie hier verarscht werden. Der Schiedsrichter, der für diese, in der Meisterschaft entscheidende Partie eingeteilt war wurde kurzerhand für ein anderes Spiel abgezogen. Die Partie findet nicht statt, die Meisterschaft ist abermals verschoben, toll, dass ich mir ne halbe Stunde frei genommen hab!!!
Nun ist es also Zeit für den letzten Spieltag. Die Ruumser Bauern schwingen ihre Hintern auf die Traktoren um sich vor dem Spitzenspiel Rubenheim I gegen irgend jemand anderen noch die Partie Erbach gegen Oberwürzbach anzusehen. Erbach wird unerbittlich von uns angefeuert und nach vorne gepusht, doch es scheint nichts zu bringen. Oberwürzbach geht mit 3:0 in Führung und es riecht extrem nach einem Nachholspiel. Als die Ruumser sich vom Acker machen fällt gerade der Anschlusstreffer, dem sie aber keinerlei Bedeutung zumessen.
Während des Finals der ersten kommt dann per SMS endlich Kunde aus Erbach. In den letzten Minuten der Partie hat Oberwürzbach noch die Führung aus der Hand gegeben. Rubenheim ist Meister, quatsch KUBIKMEISTER!!! Doch die Freude währt nicht allzu lange. Die erste schafft leider nur ein Unentschieden und erreicht somit nur die Vizemeisterschaft (obwohl sie den Titel auch verdient hätte).
Wieder mal konnten wir unsere Hegemonie in dieser Klasse beweisen. Wir haben lediglich 5 Punkte abgebe und somit beinahe eine fast perfekte Saison gespielt. Mit 48 Treffern in 17 Spielen liegen wir weit über dem Ligadurchschnitt und das Prunkstück unseres Teams, die Abwehr hat mit nur 9 Gegentreffern endlich den Status Elite erreicht. Anderthalb Jahre waren wir unbezwungen, ein Rekord für die Ewigkeit.
Alles in allem waren es eine großatig Saisons unserer beiden Teams und wie schon in den letzten Jahren wurde wieder ein mal bewiesen, dass wir in dieser Liga nichts verloren haben. Im nächsten Jahr heißt das Ziel natürlich wieder Meisterschaft und Aufstieg und falls wir mal zur Abwechslung nicht verarscht werden, werden wir dies auch sicher schaffen. “Mir müsses mol pagge, legg mich am aasch heea!” (FCS-Edelfan)
Ende – The End – La Fin – El Fin – La Fine – Dàodî
P.S.: Für die Richtigkeit der Endsprüche übernimmt der Verfasser keine verantwortung sonder verweist lediglich auf: http://dict.leo.org/
P.P.S: An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lesern für die großartige Resonanz, die Fülle von Lobpreisungen und die gelegentliche Kritik (wenn ich mal wieder zu lamsam bin) bedanken. Bis zur nächsten Saison.
Derbytime in Rubenheim
Am 8. April 2008 kam es endlich wieder ein mal zu einem Aufeinandertreffen der Nachbardörfer Rubenheim und Herbitzheim. Nach der 24:0-Schlappe im Hinspiel wagten sich dennoch einige Herbitzheimer Zwotmannschaftkicker den Aufstieg auf den Olymp um den Meister aus Rubehheim auf ein neues herauszufordern.
Wie erwartet begann der Gastgeber das Spiel dominant und hatte wenig Mühe die gelegentlichen Vorstösse der Gäste abzufangen. Schnell konnte man sich einige Chancen erspielen und diese nach einiger Zeit dann auch nutzen. In Halbzeit eins trafen Franz Sand, Elmar Weyer und Thomas Freis und außer einem Schuss, der einen Rubenheimer Abwehrspieler für einige Minuten außer Gefecht setzte gab es eigentlich nichts besonders erwähnenswertes. Bis auf die Torgelegenheiten halt.
Halbzeit Zwo konnte sich dann der im Mittelfeld glänzend agierende Philipp Leiner von der Bank aus ansehen und was er sah gefiel ihm; zumeist.Für den Schlussmann HPS gab es nun auch etwas Beschäftigung doch war der Torhüter stets parat und hinderte die Herbser daran zu verkürzen.
Nach einer kurzen Ruhephase direkt nach der Halbzeit kam Rubenheim dann aber wieder besser ins Spiel. Wiederum konnte der Meister sich Chance um Chance erspielen und vier davon sollten dann auch genutzt werden. Tobias Nessesohn netzte vom Sechzehner aus, Jörg Anna schaffte es nach diversen Anläufen auch das Tor zu treffen, Christian Endlich chipte den Ball regelrecht ins Tor (mit links) und der Comebacker Dennis Kempf schoss das lamsamste Tor der Menschheitsgeschichte. So stellte Rubennheim einen Endstand von 7:0 her, ein Ergebnis, welches in Anbetracht des Hinspiels vielleicht etwas enttäuschend sein mag aber doch eine gute Rehabilitation gegenüber dem verkorksten Gekicke in Erbach darstellt.
Zeugenaussagen zufolge schaffte die Erste Mannschaft einen deutlichen 4:1-Sieg und konnte den Vorsprung auf den kommenden Gegner weiter ausbauen.
Schock für Rubenheim
Der 30. März 2008 sollte zu einem verhängnisvollen Tag für die Zweite Garde des TuS Rubenhem werden. Nachdem man seit gefühlten Jahrzehnten keinen Punkt mehr abgeben musste, war es an der Zeit beim Neotabellenzweiten bei DJK Erbach (nicht zu verwechseln mit SG) anzutreten.
Zu Beginn klappte alles noch wunderbar. Dank freundlicher Mithilfe des Schlussmanns und der Querlatte konnte Rubenheim durch einen Kopfballtreffer des Jörg Anna bereits in der ersten Minute in Führung gehen. Also ein Selbstläufer? Mitnichten. Die Platzherren ließen sich nicht beeindrucken und spielten munter nach vorne. Einige Rubenheimer waren ob dieser Gegenwehr sichtlich verunsichert und taten sich extrem schwer. In der Defensive war einzig und allein Torwart HPS in Normalform und musste einige male intervenieren, sodass Erbach nicht ausgleichen konnte. Gegen einen direkten Freistoss nach gut 20 Minuten war auch er dann allerdings machtlos.
Von nun an hoffte man auf ein Aufbäumen des Meisters. Doch wurde man auch hier enttäuscht. Nach vorne hin war man bemüht aber unglücklich, in der Abwehr schien man sich weiterhin für den Friedensnobelpreis zu bewerben. Erbach erspielte sich Chance über Chance scheiterte jedoch immer wieder an Schöndorf.
In der zweiten Hälfte sollte es dann genauso weitergehen. Rubenheim kam einfach nicht in die Gänge. Zu statisch war das Spiel und zu aufgeweckt der Gegner. Auch die Komplettierung des Nabtalduos durch Frank Doller konnte daran nichts ändern. Zwischenzeitlich wurden die Ruhmser regelrecht eingeschnürt doch fehlte den Erbachern immer wieder das entscheidende Quentchen Glück den Ball ins Rubenheimer Gehäuse zu bugsieren. Die letzte viertel Stunde nur noch zu Zehnt sollte es dann schließlich zu einer wahren Abwehrschlacht für die Gäste werden. Doch immerhin gelang es ihnen das 1:1 über die Zeit zu retten und den Abstand in der Tabelle zu halten.
Während nachfolgenden Spiels, welches die Erste überragend mit 4:1 gewann äußerte ein vierbeiniger Anhänger des TuS seinen Unmut über das Ergebnis der Reservemannschaften und kackte aufs Feld. Sicherlich ist dieses unentschieden zum Teil ärgerlich (weil es der erste Punktverlust in dieser Saison war) jedoch muss man das Zustandekommen dieses Punktes (und das war sehr glücklich bedenken). Wenn man TuS II mit anderen internationalen Spitzenteams vergleicht stehen wir aber immer noch brilliant da: Inter Mailand in Italien hat in dieser Spielzeit schon 24 Punkte abgegeben, die Königlichen in Spanien gar 25 und auch die glorreichen Jungs von Manchester United haben bereits 20 Punkte verschenkt. Trotzdem sind alle Teams recht sicher auf dem Thron ihrer jeweiligen Liga. Also muss der TuS sich nicht über die verlorenen 2 Punkte grämen sondern konzentriert auf die noch ausstehenden 4(?) Spiele blicken, von denen das Lokalderby gegen die Herbs kommendes Wochenende den Anfang darstellt.
Jahresabschussbericht
Das Spiel gegen die Gäste aus Bruchhof begann wie gewohnt. Rubenheim konnte sich zwar schon von Beginn an die ein oder andere Chance gegen die erschrecken schwachen Gäste erspielen allerdings keine zählbaren Erfolge verbuchen. Doch was an diesem Sonntag ungewohnt sein sollte war die Tatsache, dass nicht Schwarz-Weiß sondern die Homburger Mannschaft den ersten regulären Treffer erzielen konnte. Durch einen umstrittenen Elfmeter gerat Ruhms nach etwa 20 Minuten in Rückstand. Von nun an versuchten die Bruchofer, angeführt von ihrem clownischen Mittelfeldchef dem Vorsprung über die Zeit zu retten. Mal um Mal wurde Zeit geschunden indem man unverhältnismäßig lange brauchte um einen Einwurf oder einen Freistoss auszuführen. Doch der Doppelmeister ließ sich nicht lumpen und spielte in der verbleibenden Zeit munter nach vorne. Zwar hatte man noch ein halbes Dutzend hochkarätige Chancen vor der Pause doch leider wurden diese allesamt vergeben.
Während der Halbzeit gab es dann Umstellungen Florian Kaschube sollte sich einen Dress der ersten überstreifen und der unglückliche Kapitän Philipp Leiner wurde im Mittelfeld durch Tobias Nessesohn ersetzt. So begann dann Hälfte Zwo wie die erste geendet hatte. Das Geschehen spielte sich fast ausnahmslos vor dem Gehäuse der Gäste ab. Es war zum verzweifeln und so mancher Zuschauer konnte den Eindruck gewinnen, dass es für den TuS wohl doch kein Jahr ohne Niederlage geben sollte. Doch dann kam unverhofft der Auftritt des Baums. Noch kurz zuvor am Feldesrande für seine Chancenverwertung kritisiert konnte er den Ausgleichstreffer erzielen und das Signal für den folgenden Sturmlauf setzen. Nun gab der Meister mächtig Gas. Keine fünf Minuten später war es abermals Jörg Anna, der den Führungstreffer erzielen konnte. Man sah das Mannschaftsgefüge der Gäste nun förmlich auseinander bröckeln. Der sympathische Vorstadtverein wurde nun komplett vor dem eigenen Sechzehner eingeschnürt und es hagelte Chancen im Minutentakt. Dies war nicht zuletzt dem Baum, der bereits zwei Treffer verbuchen konnte zu verdanken. Dieser macht Dampf über die linke Seite und ließ seine Gegenspieler ein ums andere mal dümmer ausschauen als sie das ohnehin schon taten. Bei einem der zahlreichen Angriffe konnte sich so Anna wieder ein mal durchsetzen und feuerte eine Rakete direkt unter den Querbalken des Homburger Tores ab. 3:1! Denn grandiosen Schlusspunkt setzte dann Elmar Weyer, mit dem einzigen Ball den er richtig traf (Eigenaussage!!!!) aus kurzer Distanz zum Endstand von 4:1 traf.
Alles in allem kann man das Jahr 2007 als gelungen betrachten. Der TuS gewann abermals die Meisterschaft und sicherte sich auch in der aktuellen Runde die Titel Herbst- und Wintermeister. Sämtliche Partien konnten gewonnen werden, es kam sogar nun seit über einem Kalenderjahr nicht ein mal mehr zu einem Punktverlust. Zu mühevoll war es mir die erzielten Treffer zu zählen doch spricht es für die gute Disziplin und die individuelle Klasse der Defensivabteilung, dass HPS lediglich 9 mal hinter sich greifen musste. Grandiose Höhepunkte des Jahres waren das Spiel in Erbach, in dem unser Kopfballungeheuer Markus Gorges mit zwei Treffern die Meisterschaft bereits im April dingfest machen konnte sowie der 24:0-Sieg auf der Herbitzheimer Kirb. So blicken die Ruhmser von der Tabellenspitze aus auf ein geniales Jahr zurück und freuen sich auf ein hoffentlich ebenso erfolgreiches 2008. Nicht zuletzt möchte ich an dieser Stelle auch den Kollegen von der ersten Glückwünsche zum überwintern auf Platz 1 aussprechen und die Hoffnung äußern, dass sie in dieser Saison endlich mal den ersehnten Aufstieg schaffen.
Sonntag, 2. Dezember 2007
Und wieder siegt der TuS
Nachdem die Zweite des TuS vor wenigen Wochen Union Homburg abgefertigt hatte und das Spiel gegen Wörschweiler ausfiel war es für mich endlich wieder an der Zeit die Fußballschuhe zu schnüren und ein wenig zu kicken. Rubenheim hatte bei der Partie gegen den Angstgegner Heckendalheim von Beginn an mit Problemen zu kämpfen. Der Kapitän der Reserve erreichte den Sportplatz erst kurz vor Spielbeginn da er vorher ziemlich zielos in der Gegend herumgefahren war. Also übernahm kurzerhand Nicolas Welsch die Binde und führte den TuS aufs Feld. Doch obwohl er sich kurz zuvor noch von Spielführer Leiner beraten hatte lassen, wie denn so ein Sportgruß überhaupt gehe, versagte er auf ganzer Linie und begrüßte "die Gäste aus Heckendalheim".
Das eigentliche Spiel, das dann endlich folgte war dann relativ mies. Nachdem die Heckendalheimer, die lediglich einen Stürmer hatten von unserem Spion begünstigt ab und zu mal vors Tor kamen gab der TuS wie gewohnt bisschen mehr Gas und schließlich war es dann Christian Endlich, der den erlösenden Führungstreffer erzielen konnte. Doch die Freude sollte nicht allzu lange wahren. Wie bereits im Vorfeld angeklungen hatten die Heckendalheimer auch ihre Gelegenheiten. Eine nutzten sie dann auch relativ kurz vor dem Halbzeitpfiff zum Ausgleichstreffer und so ging man beim ungewöhnlichen Spielstande von 1:1 in die Kabine wo mit Sprudel gestreckter und gesüßter Pfefferminztee auf die Spieler wartete. Derweil lief sich Leiner, der den Kampfzwerg Schorsch ersetzen sollte draußen warm kam dann kurz später aber doch auch in die Kabine weil ihm "das Wetter einfach zu Scheiße war".
Die Zweite Hälfte begann ganz anders als die erste. Nun hatten die beiden Mannschaften die Spielhälften getauscht. Außerdem kam es durch die Einwechslung von mir zu diversen Umstrukturierungen innerhalb des Mannschaftsgefüge. Florian Kaschube konnte nun Dampf über die rechte Bahn machen wohingegen ich über links kam. Komplettiert wurde diese Flügelzange jeweils durch Christian Endlich (der wegen der Einwechslung von Keilstürmer Franz Sand nun nicht mehr im Angriff spielte) und Nicolas Welsch. Doch alles in allem betrachtet hatte das eigentlich gar nichts zu bedeuten weil die zweite Hälfte besonders von Elmar Weyer, der die Treffer Nummer 2 und 3 markieren konnte geprägt war. Immer wieder liefen die Angriffe über den Mann in der Mittelfeldzentrale und so konnte sich der TuS dann auch noch weitere Chancen erspielen. Franz Sand legte den Ball dann irgendwann uneigennützig in die Mitte und Jörg Anna konnte das 1:4 erzielen. Kurze Zeit später wurde Anna unter stehenden Ovationen ausgewechselt und durch Markus Gorges ersetzt.
Das Spiel plätscherte von nun an so vor sich hin und so langssam schien man sich in Heckendalheim mit der Niederlage abgefunden zu haben. Der Schiedsrichter setzte dann irgendwann den Gnadenstoß und beendete mit einem Pfiff die alles in allem eher ruhige Partie und gönnte den Spielern den Gang in die beheizten Kabinen.
Sonntag, 11. November 2007
Rückrundenstart in Union
Bericht folgt...
Mittwoch, 03. November 2007
Herbstmeister
Vergangenen Sonntag konnte sich die glorreiche Zweite des TuS Rubenheim beim Heimspiel gegen den Zweitplatzierten Oberwürzbach einen weiteren Titel, nämlich den des Herbstmeisters sichern. Konzentriert begann man die Partie und setzte die Gäste gleich unter immensen Druck. Augenzeugen zu Folge war die erste halbe Stunde das Beste was man von der Reserve in dieser Spielzeit bisher sehen konnte. Während die Abwehr sicher stand und dem Herausforderer keinen Quadratmilimeter Raum gewährte konnte die Offensivabteilung durch zahlreiche Sturmläufe die gegnerische Abwehr ein ums andere regelrecht auseinander plücken. Elmar Weyer eröffnete den Torreigen mit einem herrlich ausgeführten direkten Freistoss in den Winkel des Oberwüzbacher Zielobjektes. In der Folge konnten die Schwarz-Weißen vor der Pause durch einen weiteren Treffer Elmar Weyers und einen Doppelschlag durch Christoph Fromm auf 4:0 erhöhen.
In der zweiten Halbzeit besonn man sich dann wie so oft aufs Konterspiel. Zwar hatte der Gast recht viel Balbesitz, doch wusste er damit rein gar nichts anzufangen. Kein einziger Angriff wurde wirklich gefährlich für die Rubenheimer Hintermannschaft. Dem frustrierten Gegner gab dann letzten Endes Franz Sand durch zwei weitere Tore, die den Endstand von 6:0 herstellen sollten noch ein mal eins aufn Deckel.
So endet eine makellose Hinrunde, in der Rubenheim jedes Spiel für sich entscheiden konnte (inklusive einem grandiosen 24:0 in Herbstown) und in der der legendäre Keeper HPS lediglich drei mal hinter sich greifen musste.
Freitag, 26. Oktober 2007
Sichtpflieg gegen Webenheim
Letzten Sonntag setzte sich unsere Mannschaft zum Ziel den Gegner wegen der Webenheimer Kirb nicht zu demütigen aber dennoch mit 3 Punkten nach Hause zu fahren. Dies schaffte man mit einem 1:0 bravourös. Das Spiel begann offen wobei der Gastgeber mehr Spielanteil hatte. Diesen Vorteil konnten die Gegner allerdings nur bis zum Strafraum nutzen da die Rubenheimer Abwehr trotz einiger Umstellungen und Ungereimtheiten gut stand. Im Gegenzug hatten die Schwarz-Weißen zwar weniger Chancen aber dafür die besseren. Leider konnte der Gast keine davon nutzen und so ging es beim Stande von 0:0 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann von unserer Seite aus qualitativ viel besser. Franz Sand konnte den Führungstreffer markieren und es wurde munter gespielt. Ein weiterer Höhepunkt dieser Druckphase der Rubenheimer unmittelbar nach der Halbzeit war der mit dem Außenrist gezirkelte 20 Meter-Schuss von Sascha Rupp leider den Weg von der Unterlatte ins Feld nicht fand sondern deutlich vor der Linie aufsprang. Doch wie aus heiterem Himmel hörten die Ruhmser wieder auf zu spielen. Statt dessen versuchte man den mühsam erarbeiteten Vorsprung über die Zeit zu retten was zu kuriosen Situationen führte. Zum Beispiel musste ein Webenheimer Spieler im Zuge einer Eiwurfserie den Ball so oft von der benachbarten Pferderennbahn holen, dass er auf dem Weg dorthin wahrscheinlich mehr gelaufen ist als auf dem Platz.
Rubenheim machte nun hinten zu und die Stürmer der Gastgeber bissen sich ein ums andere mal an unserer Hintermannschaft die Zähne aus. Zwar gelang uns kein Konter doch gab es auch für Webenheim keine nennenswerten Gelegenheiten. Schließlich hatte der Referee Erbarmen mit dem Leid erprobten Zuschauer und beendete die Partie.
Dienstag, 9. Oktober 2007
Debakel an der Blies
An der Herbitzheimer Kirb sollte es für die Gastgeber eine verdiente Klatsche geben. Obwohl Rubenheim einiges Stammspieler fehlten konnten die Schwarz-Weißen von Beginn an dem Geschehen ihren Stempel aufdrücken. Furios waren die ersten 10 Minuten die Rubenheim durch Tore von Nessesohn, Leiner, Weyer, Matheis und Benjamin Schöndorf zu einer 5:0(!)-Führung nutzen konnte. Danach ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen um Herbitzheim mit der ein oder anderen gelungenen Kombination dumm da stehen zu lassen. Doch das Glück der Gastgeber sollte nicht lange währen. Elmar Weyer konnte abermals treffen indem er herrlich einen Freistoss aus 20 Metern in den Winkel zirkelte. Danach spielten die Ruhmser so, dass es ein jedem ermöglicht sein sollte mal zu treffen. Den 12:0-Halbzeitstand komplettierten unser Ersatztorwart Frank Doller (per Elfmeter), Thomas Freis, Andreas Lenert, abermals Leiner, Christoph Fromm und Rekowski.
In der zweiten Hälfte ging das Schützenfest dann munter weiter. Leider kann ich mich da ich ja selbst am Spiel beteiligt war nicht an jeden einzelnen Schützen erinnern (man möge es mir verzeihen) doch vermag ich wenigsten noch zu wissen, dass Sascha Rupp endlich den Durchbruch im Sturm schaffen konnte indem er innerhalb von 5 Minuten einen lupenreinen Hattrick schaffte, und dass der eigentlich verletzte Dennis Kempf gerade mal eine Minute benötigte um die Pille über die Herbitzheimer Linie zu drücken. Dies geschah per Freistoss aus 30 Metern in der dritten Minute der Nachspielzeit. 24:0 lautet die aus herbitzheimer Sicht traurige Bilanz eines sonnigen Sonntags.
Den Schwung konnte der Doppelmeister mit auf den Berg nehmen und gewann drei Tage später das Spitzenspiel gegen Genclerbirligi Homburg souverän durch ein Eigentor der Gäste und einen Treffer von Christian Endlich mit 2:1. Nun heißt es für den Spitzenreiter fürs erste Mal Abschied nehmen vom aktiven Geschehen bis zum 21.Oktober in Webenheim.
Donnerstag, 27. September 2007
365 Tage nach „Auweia voll in die Eier“
Vergangenen Sonntag sollte die zweite Garde der glorreichen Ruhmser wieder mal ihr Können unter Beweis stellen. Gegner war niemand anderes als der Meistermacher aus Erbach. In der vergangenen Spielzeit konnten sich die Schwarz-Weißen dort durch einen deutlichen 7:0-Sieg (Schnupp Dogg-Blog berichtete am 24. April 2007) vorzeitig die Meisterschaft sichern. Jedoch kam eine ganz andere Truppe ins beschauliche Rubenheim. Sichtlich verstärkt hatten diese elf Mannen kürzlich Bruchhof mit 6:0 abgefertigt und kamen mit viel Selbstvertrauen zu uns. Wir hingegen hatten wie so oft mit Personalsorgen zu kämpfen. Ein Abwehrspieler war aus beruflichen Gründen nicht zugegen, einer war im Urlaub, der andere geschädigt vom letzten Urlaub. Dafür gab es ein ungeahntes Debüt. Christian Lenert, in Fachkreisen auch als Stig bekannt schaffte es nach Jahren in der ersten Mannschaft in die Elitetruppe. Das Spiel war wie gewohnt anfangs sehr offene mit viel Ballbesitz für den Gegner aber den besseren Konterchancen für Rubenheim. Nach so ungefähr 20 Minuten war es dann so weit. Sturmtank Franz Sand setzte sich in der Luft gegen seinen Gegenspieler durch und verwertete eine schöne Hereingabe zum 1:0. Frivol für Ruhms ging es dann weiter und es häuften sich die Torgelegenheiten für den Gastgeber. Allein die Chancenverwertung war ein Manko, welches man dem Meister zu diesem Zeitpunkt des Spiels vorwerfen kann. Jedoch war es Abermals Franz, der vor der Halbzeit die Führung ausbauen konnte.
Nach der Pause war es dann zu einem großen Teil übelstes Geknorze. Die Zuschauerreihen lichteten sich mehr und mehr und das Spiel wurde, auch von der Tatsache bedingt, dass Erbach nix mehr zu bieten hatte zu einem äußerst unansehnlichen Gekicke. Rubenheim hatte zwar ein Abonnement vor dem Strafraum der Gäste kam aber sehr selten zu wahren Chancen. Immerhin hatte der Schiri irgendwann erbarmen mit allen beteiligten und beendete das Spiel beim Stande von 2:0 für den Meister. Durch diesen Sieg hat es der Doppelmeister nun endlich geschafft ein ganzes Kalenderjahr ohne Niederlage zu überstehen und sieht voller Hoffnung auf eine Wiederholung dem Rest der Saison entgegen.
Sonntag, 9. September 2007
Schrecken in Bruchhof (von Ersatzschreiber C.Endlich)
Zum vierten Mal seit dem Abstieg sollte nach Bruchhof gehen, wo man etliche Male den Gegner in Grund und Boder schoss. Umso überraschter war die Truppe des Dopelmeisters von Jochen Graf, als der Schiri den Ball zum Anstoß freigab. Eine neue Formation stellten die Bruchhofer den Rubenheimer Kicker gegenüber. Überrascht war man über die Aufstellung des Gegners, der recht viele ehemalige Erst-Mannschaftskicker in ihren Reihen hatten. Relativ zart beschnupperten sich die beiden Mannschaften in den ersten beiden Minuten, bis es zu den ersten Angriffen der Ruhmser kam. Von perfektem Fußball keine Spur. Der Ball wollte weder in das unsere Tor, noch in das Tor der Gegener, die nach 10 Minuten etwas wacher auftraten und zu der ein oder anderen Torchance kamen. So sollte es dann auch nach 30 Minuten um die Ruhmser geschehen. Nach Fehlpässen im Mittelfeld kamen die Bruchhofer häufiger gefährlich vors Tor und konnten sich so die Führung kurz vor der Halbzeit sichern. Da sich der im Stur aufgestellte Markus Gorges an der dicken Knolle verletzte, kam Youngster Sand Franz in den Sturm und machte noch vor der Halbzeit mächtig Dampf im Strafraum der Gegener.
Kurz vor Abpfiff konnte dieser auch noch eine schöne Vorlage für Christian Endlich zum Ausgleich liefern. Nun waren die Ruhmser wieder wach und kämpften sich bis zum Schlusspfiff noch einge Male vor das gegnerische Tor, doch das Ergebnis sollte vor der Pausenpfiff nicht mehr verschönert werden. Es blieb zur Halbzeit beim 1:1.
Im Teil 2 des Spiels kann man nur noch anmerken, dass beide Mannschaften durch ihre Sturmläufen in Halbzeit 1 sichtlich konditionell geschwächt waren. Es begann ein schreckliches Gekicke, bis wieder Sand Franz das Zepter in die Hand nahm und mit einer Rakete den Torwart samt Ball hinter die Linie des Aluminiumgehäuse verfrachtete.
Kurz danach musste unser Torschütze durch das Unvermögen des Schiedsrichters auch noch durch Geld-Rot den Platz verlassen. Mit nur einer Spitze rettete man dann das Ergebnis. 3Punkte gehen auf das Konto der Ruhmser und bauen somit den Platz an der Sonne weiter aus.
Die selten so trockene Kabine sollte ein böses Omen für das folgende Spiel werden. Durch 2 Eigentore und das Unvermögen den Ball hinter die Linie des Gegners zu bringen, bescherte den Aktiven einen harten Einbruch im Kampf um die Meisterschaft. Mit 3:2 verabschiedete man sich in Bruchhof. Man kann hoffen das einige Spieler, die leider an diesem Spieltag ausgefallen sind, sich bis in 2 Wochen wieder erholen um so die Truppe wieder verstärken zu können.
Schreibt uns nicht ab, wir kommen wieder!
Beste Grüße ErsatzFUBAkritzler Endo
Donnerstag, 6. September 2007
Kirwespiel 2007
Vergangenen Sonntag sollte es zu einem alljährlichen Höhepunkt im Saisonverlauf kommen; dem Kirwespiel. Hatte man in den letzten beiden Jahren noch die illustre Sportgemeinschaft aus Herbitzheim und Bliesdalheim traditionell weggefegt musste sich der TuS in dieser Saison mit den Gästen aus Heckendalheim zufrieden geben. Doch dies sollte die Schwarz-Weißen nicht daran hindern abermals zwei weitere Kantersiege einzufahren.
Nachdem die Zweite sich vor dem Spiel durch laut aufgedrehte Peter Maffay-Musik in eine gesund aggressive Stimmung versetzt hatte konnte die Partie dann endlich losgehen. Ziemlich direkt nach dem Anpfiff war schon klar wer hier der Herr im Hause war. Zwar gewährte man den Gästen ein paar nette Spielzüge, waren diese Angriffe allerdings nicht gut genug um Rubenheim ernsthaft zu gefährden.
Nach kurzer Zeit konnten die Gastgeber endlich die erste lohnende Attacke auf das Tor der Heckendalheimer starten und Franz Sand erzielte nach einer guten Flanke von Enzo per Kopf den ersten Treffer. Von da an war Schwarz-Weiß spielbeherrschend. Von der rasenden Zuschauermenge (die durch das Trommeln und Johlen der Straußjungen weiter eingeheizt wurde) nach vorne gepeitscht ging es nun turbulent weiter und die Hintermannschaft des SV wurde ein ums andere Mal regelrecht auseinander gerissen. Folgerichtig konnte abermals Franz das 2:0 erzielen und noch vor der Pause schaffte Elmar Weyer nach einer guten Flanke von Tobias Nessesohn mit einem genialen Schuss aus der Drehung die 3:0-Halbzeitführung.
In der Pause gab es dann mehrere Wechsel und so kam es, dass der Favorit in Hälfte Zwo dann teilweise etwas unsortiert wirkte. Aber dank des überragenden Schlussmanns des TuS und der Unvermögen der Gäste konnte Heckendalheim aus den wenigen Chancen, die der Meister ihnen gewährte kein Kapital schlagen. Unserem Libero war es Mitte der zweiten Halbzeit dann zu verdanken, dass mein ehemaliger Gegenspieler nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz flog; Lenert konnte bei einem seiner gefürchteten Vorstöße nur durch ein böses Foul gestoppt werden. Spätestens von diesem Zeitpunkt an war klar, dass hier nix mehr anbrennen würde denn der Gastgeber fing sich von da an wieder und führte noch zahlreiche weitere Angriffe auf das Tor gen Herbitzheim aus. Schließlich endete einer dieser Angriffe dann noch mit einem Tor durch Christian Endlich und so wurde der 4:0-Endstand hergestellt. Im Spiel danach wurde die erste Mannschaft von Heckendalheim dann noch mit 7:1 in die Knie gezwungen und die Rubenheimer konnten beruhigt der weiteren Kirb entgegen schauen.
Dienstag, 28. August 2007
Sieg! Geil!
Sonntag gings für die Schwarz-Weißen wieder mal auf den ungeliebten Acker nach Wörschweiler. Obwohl deren Zweite in der Tabelle traditionell eher schlecht dasteht hatte sie es schon oftmals geschafft uns zu ärgern und erbitterten Widerstand zu leisten. So war es dann auch am vergangenen Wochenende. In einer nervösen Anfangsphase gab es für beide Mannschaften Möglichkeiten den ersten Treffer doch diese Ehre sollte letztendlich dem amtierenden Meister gebührt werden. Der gut aufgelegte Dominik Kaschube konnte gleich zwei mal netzen und uns eine halbwegs sichere Führung bescheren. Bis zum Ende der ersten Hälfte wurde unser Spiel dann sicherer und folgerichtig konnte Sascha Rupp in seinem zweiten Spiel, wenn auch mit großartiger Hilfe vom Gegner den Dreitorevorsprung, der bis zur Pause bestehen bleiben sollte schaffen.
Nach der Pause ging es dann wieder hektischer zu. Mit frischen Spielern versuchten die Gastgeber unsere Abwehr durcheinander zu wirbeln waren dabei aber mehr schlecht als recht zu Gange. Rubenheim stand gekonnt und Comebacker Enzo raste ein ums andere Mal die rechte Seite entlang. Alles in allem war diese Phase der Partie für den gemeinen Zuschauer wohl recht langweilig. Ein jähes Ende dieser Ereignislosigkeit setzte dann allerdings ein Spieler der Gastgeber, der durch sich gegen die Rubenheimer Abwehr durchsetzen und durch einen sehenswerten Lupfer Schlussmann HP Schöndorf überlisten konnte. Markus H. wäre der Kamm geschwollen wenn er es live miterlebt hätte. Kurze Zeit später musste ich dann leider den Platz verlassen weil ich auf den Kopf gefallen bin und außerdem zur Arbeit musste. Ich übergab die Binde dem glorreichen Andreas Pfeifer, einem weiteren Comebacker, der mich im Mittelfeld ersetzte. Die Partie war ohne mich scheinbar sehr unspektakulär denn bis auf den 4:1-Endstand durch Franz Sand ist mir nix weiteres mehr in Erinnerung.
Mittwoch, 22. August 2007
Da simma wieda!
Zum ersten Spiel der neuen Saison reiste Union Homburg ins beschauliche Rubenheim um sich die erwartete Klatsche abzuholen.
Personell ein wenig verändert (Sascha Rupp gab nach mehrjähriger Pause sein Comeback in Slomo) ging die Ruhmser Zweite ins Spiel und begann gewohnt langsam. Man ließ dem Gegner erst ein wenig Mal Freiraum um sich auszutoben. Nach und nach kam der TuS dann aber immer besser ins Spiel und konnte sich einige Torgelegenheiten erarbeiten. Den Startschuss zum Torreigen gab Franz Sand mit einem Schuss aus unmöglichem Winkel ins Tor der Gäste, in dem an diesem Spieltag leider nicht der Torwart mit der lustigen Brille stand. Munter ging es dann leider nicht weiter. Das Spiel wurde wieder wesentlich schlechter bevor dann Thomas Freis unmittelbar vor der Halbzeit nach guter Vorarbeit von Tobias Nessesohn auf 2:0 erhöhen konnte.
In Hälfte Zwo spielten die Schwarz-Weißen auf das andere Tor. Nun spielte die Zweite ihre konditionelle Stärke aus und die Spielweise glich schon eher der eines amtierenden Meisters. Franz erhöhte auf 3:0 ehe Geburtstagskind Dominik Kaschube per Foulelfmeter im Nachsitzen den Vorsprung weiter ausbauen konnte. Kurze Zeit später verabschiedete ich mich dann vom aktiven Spielgeschehen und meinem Gegenspieler, denn ich musste zur Arbeit. Legenden besagen jedoch, dass Andreas Lenert durch einen schönen Schlenzer das Tor erzielen konnte, welches ihm in der letzten Spielzeit versagt geblieben war und Franz Sand den Hattrick vollmachte. Die Echtheit der Quellen konnte der Autor vor Redaktionsschluss leider nicht mehr nachprüfen. Mit diesem Sieg setzte sich der Doppelmeister gleich an die Spitze der Tabelle und reist kommenden Sonntag froh gemut in Richtung Wörschweiler.
Sonntag, 10. Juni 2007
Mallotze 2007 Review
Endlich finde ich die Zeit um einen kleinen Rückblick über die diesjährige Mannschaftsfahrt des TuS zu schreiben. Ziel war das allseits beliebte Mallorca und es waren wahrlich vier Tage die im Zeichen des zwanghaften Alkoholkonsum standen. Angefangen hatte alles an einem regnerischen Sonntagmorgen im beschaulichen Rubenheim. Etwa 20 junge Mannen trafen sich zum Frühschoppen beim Breier und stimmten sich mit thematisch passender Begleitmusik und Ur-Pils auf die bevorstehende Reise ein. Leider war an diesem Sonntagmorgen Gottesdienst und so zogen sich die Ruhmser Spieler den Unmut eines Teils der Dorfbevölkerung und den von einigen Franzosen zu. Aber das machte nix schließlich sollte man das Land ja eh bald verlassen.
Am Zweibrücken Airport endlich angekommen stellten wir fest, dass wir nicht die einzige Mannschaft mit dem Ziel Mallorca waren. Außer uns waren noch einige Spieler aus Ixheim in gelben Shirts anwesend die allesamt besoffener, lauter und dümmer waren als wir. Im Flugzeug gab der Pilot dann die Direktive, dass sämtliche Personen in schwarzen Hemden (wir) und in gelben Hemden (Ixheim) keinen Alkohol verkauft bekommen sollen. Ein Ixheimer verkleidete sich allerdings geschickt in einem grauen Dress und kam so zu seinem Bier.
Auf Malle dann endlich angekommen verzögerte sich die Abfahrt des Shuttle-Busses, der uns geschätze 15 Meter bewegen sollte da einige Pfälzer die geniale Idee hatten als Souvenier vom Flug ein paar Schwimmwesten mitgehen zu lassen. Verdienter Lohn war dann eine Anzeige und ein "Vollidiot" grölender Bus.
Nach dem Einchecken im Hotel ging es dann direkt in den Bierkönig und ich gab mich meinem Hobby dem exzessiven Bierkonsum hin. Leider machte ich relativ früh schlapp und musste mich schlafen legen. Ich glaube der Jetlag war schuld. Doch das Schlappmachen hatte auch gute Seiten. Immerhin war ich vor Birkenstock stehlenden Jugenbanden gefeit.
Am nächsten Morgen war ich früh wach (7:30) und nutzte die Gelegenheit um bei Martin einkaufen zu gehn. Nachdem das erledigt war fing ich erst mal an ausgiebig zu masturbieren und wartete darauf, dass sich meine Zimmergenossen aus ihren Betten erhebten um mit ihnen dann um 10:00 im Megapark einzutrudeln. Dort gab ich mir dann dermaßen den Riss, dass ich lediglich vier Stunden später wieder eine kleine Siesta benötigte. Nach dem Nickerchen verließ ich noch ein mal das Hotel um mich zu verirren. Nach einer wahren Odysee gelang ich wieder nach Hause um abermals auf die Schnerr zu gehen. Leider blieb es nur bei einem Schluck Bier denn ich bemerkte, dass mein Körper ausgezehrt war und gönnte mir die wohlverdiente Nachtruhe. Allerdings vergaß ich den Schlüssel an der Rezeption abzugeben und mein Zimmernachbar musste den Nachtportier davon überzeugen ihm den Generalschlüssel auszuhändigen. Im Zimmer endlich angekommen musste er den Anblick ertragen wie ich völlig nackich aufm Bett lag. Die arme Sau
Nachdem ich am nächsten Morgen wieder ein paar Einkäufe erledigt hatte besuchte ich den Megapark. Dort verharrte ich allerdings nur zwei Stunden weil ich mal lamsam machen wollte und abends ein Konzert von Mickie Krause im Riu Palace angesetzt war. Es konnte allerdings nicht alle von uns diesen genialen Künstler sehen da manche obig genannte Diskothek wegen der dort vorrherrschenden Reizüberflutung nicht betreten. Den Mittag verbrachte ich auf einem der Nachbarzimmer, welches jenden Morgen von Bono gereinigt wurde der dabei "Beautiful Day" trällerte und am Strand und mir viel wieder ein, dass das sogenannte Meer eigentlich eine geniale Erfindung ist. Nach einem geruhsamen Mittag ging es dann los ins Riu Palace und ich sah ihn endlich. Mein Idol Mickie Krause. Laut Flyer sollte die Weltpremiere seines neuen Hits "Finger im Po, Mexiko" stattfinden doch durch sorgfältige Recherche fand ich heraus, dass er an eben dieser Stelle diesen Song schon ein paar Wochen vorher zum besten gegeben hatte. Mickie Krause ist also ein Betrüger. Nichtsdestotrotz war's richtig geilo.
Dann folgte schon der letzte Tag. So ein Urlaub geht dann doch immer viel zu schnell vorbei. EIn jeder hatte sich vorgenommen noch ein mal richtig Gas zu geben und so wurde in die Säulen im Megapark nicht das allseits geliebte Bier sondern ausschliiiiiiiiiießlich Longdrinks gefüllt. Der Vizekäptn war ob seines bevorstehenden Geburtstags dermaßen übermotiviert, dass er sich regelrecht "die Mess gemacht" hatte. Säule um Säule wurde bestellt und besagte Person vergaß sogar kurzzeitig wie alt sie am folgenden Tag werden wird. Doch er war nicht zu stoppen und konnte sich nicht damit abfinden, dass irgendwann niemand außer ihm mehr Patte da hatte um einen weiteren Tower zu bestellen. Verzweifelt wiederholte er andauernd die Sätze "Hann ich mir die Mess gemach!" und "Ich hann noch fünf Euro!". Doch es half alles nichts. Ich brachte ihn nach Hause belieferte ihn mit Pizza und ging dann zu einem finalen Saufakt noch mal vor die Tür. Allerdings sollte dieser finale Saufakt ausfallen da ich mich plötzlich daran erinnerte, dass ich am nächsten Tag um 6 Uhr das Bett verlassen musste. So ging ich dann bereits nach ein paar Bier zurück ins Hotel. Da meine Zimmergenossen allerdings nicht im Zimmer sondern bei den Schlampen nebenan waren verbrachte ich dann den Rest meines Urlaubs auch dort um dann irgendwann schlafen zu gehn.
Am nächsten Tag ging es dann Richtung Heimat. Während des Flugs geschahen leider keine kuriosen Dinge mehr da jeder ein wenig abgekämpft war. So sollte meine erste Mannschaftsfahrt dann beim Breier und dem obligatorischen Weizenbier enden und ehrlich gesagt war ich fast ein bisschen froh drüber.
Freitag, 25. Mai 2007
Saisonabschuss
Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit. Die lange Saison sollte mit einem grandiosen Sieg in Oberwürzbach ihren genialen Schlusspunkt erreichen. Die Party begann zwar etwas schleppend da einige Ruhmser den Vorabend noch in den Knochen hatten doch die gingen Meistermannschaft ging wie gewohnt durch ein Tor von Elmar Weyer in Führung. Der Rest des Spiels war eher ein lockeres Sommergekicke. Hüben wie drüben gab es zahlreiche Chancen die teils verwertet, auf unserer Spielhälfte oftmals aber vom wieder ein mal glänzend parierenden HP Schöndorf regelrecht gefressen wurden. Weitere nennenswerte Fakten aus diesem Spiel sind, dass sich Simon Hauck auf Platz Zwo der Torschützenliste ballern konnte, dass es im letzten Saisonspiel das Debut von Hantel gab (der damit mehr Saisonspiele aufweisen kann als die hoch gehandelten Neuzugänge Sascha Rupp und Lukas Leiner), dass unser Libero - wenn er schon nicht treffen darf - nach einem fulminanten Sturmlauf wenigstens einen Assist verbuchen konnte und nicht zuletzt das geniale Tor von Sebastian Rekowski, der zuerst sämtliche Abwehrspieler der Oberwürzbacher verwirrte indem er denn Ball zunächst fast verstolperte dann aber aus dem Stand eine Granate ins Tor der Gastgeber abfeuerte. Übrigens das Spiel endete 5:2 für uns.
Alles in allem war es ein unterhaltsames Abschlussspiel für eine grandiose Saison, die von den Schwarz-Weißen teilweise dominiert wurde und ein würdiges Abschiedsspiel für den scheidenden Starcoach Martin Hauck, dem ich an dieser Stelle für die glohrreiche Zusammenarbeit der letzten beiden Jahre danken möchte und viel Glück für die Zukunft wünsche.
Dienstag, 15. Mai 2007
Wochen der Ekstase
Nach harscher Kritik von allen möglichen Seiten habe ich mich nun doch dazu entschlossen einen kurzen Bericht über das meisterliche Spiel gegen die Zweite Garde des FV Fechingen zu schreiben. Frohgemut und doch zugleich ernst bei der Sache gingen viele Rubenheimer Spieler in die besagte Partie um Fechingen noch ein mal eine schöne Klatsche beizufügen. Schnell ging man mit 1:0 in Führung doch konnte diese Führung leider nicht lange halten. Es sollte zu einem Novum kommen denn die Gäste konnten einige Minuten später per Foulelfmeter ausgleichen. Die Fechinger Zweite hatte zum ersten mal ein Tor gegen uns erzielt...
Doch die Schwarz-Weißen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und stellten wenige Minuten später den alten Tor-Abstand wieder her. Es bot sich sogar noch die Gelegenheit abermals durch einen Foulelfmeter, den Comebacker Cristoph Fromm herausgeholt hatte auf 3:1 zu erhöhen doch der vom letzten Mann geschossene Ball prallte leider gegen die Latte.Hier machte Zu-Null-Draneas seinem Namen alle Ehre.
In der Zweiten Halbzeit wurden die Ruhmser immer dominanter und erspielten sich Chance um Chance. Im Stile einer Klassemannschaft konnten einige davon genutzt werden und wenn auch nicht immer die Ausführung der Torschüsse perfekt waren, hatten wir eben das bekannte Quäntchen Glück, das benötigt wird um die Buden zu machen. Einziger unschöner Fleck auf der ansonsten Weißen Weste der Rubenheimer war ein Eigentor circa 10 Minuten vor Schluss, welches allerdings kaum bemerkt wurde da sich die Auswechselspieler bereits um die angefertigten Meisterschaftsshirts schlugen. Als der Schiri die Party dann beendete war der Jubel groß und es kam zu einer spontanen Kabinenfeier mit anschließender Traktorfahrt.
Nach diesem harten Sonntag hatten sich die Spieler der Zweiten dann auch mal eine Pause vom stressigen Kreisligaalltag verdient und mussten am darauf folgenden Wochenende in Lappentasch nicht antreten, denn die haben bekanntlich keine Reserve. Doch schon nur eine weitere Woche später mussten die Ruhmser Recken gegen den TuS Wörschweiler antreten. Vor dem Spiel gab es eine feierliche Ehrung im Trainingstor durch den Klassenleiter und der Kapitän bekam während dieser zeremoniellen Veranstaltung die Schüssel überreicht.
Das Spiel begann dann mit einem Blitzstart. Nur wenige Sekunden nach dem Anpfiff konnte Simon Hauck nach formidablen Zuspiel von Elmar Weyer den ersten Treffer erzielen. Im weiteren Spielverlauf kamen die Gastgeber zu massenweise Großchancen, die allerdings größtenteils nicht genutzt werden konnten. Es war de facto ein Spiel auf ein Tor (das der Wörschweilerer) und so war es nur eine Frage der Zeit bis der Zweite Treffer dann dingfest gemacht werden konnte. In der Pause kam es dann zu großen Veränderungen im Spielsystem. Im Kader der Ruhmser Reserve waren an diesem Spieltag sage und schreibe 18 Mannen und so konnte sich getrost ein jeder mal eine Auszeit gönnen.
Die komplett veränderte Elf der Zweiten Hälfte spielte die Gäste dann auch an die Wand und es ist bis heute unerklärlich warum Rubenheim nicht mehr Kapital aus den ganzen Chancen geschlagen hatte. Aber im Endeffekt war das ja alles Nebensache denn der Gewinn der Meisterschaft stand ja bereits seit einigen Wochen fest. Kurz vor Schluss gab es dann die Sensation. Starcoach Martin Hauck wechselte sich selbst ein und bildete mit seinen beiden Söhnen eine Art Familiensturm. Wenige Minuten nach seiner Einwechslung war es dann so weit. Pass von Sebastian Hauck von rechts in den Strafraum auf seinen Bruder Simon. Dieser legt schön ab und Roy Makaay brauch nur noch den Fuß dranzuhalten und das 3:0 perfekt zu machen. Mit diesem Ergebnis sollte das Spiel dann auch enden und Rubenheim konnte noch ein letztes mal in dieser Spielzeit vor heimischem Publikum aufzeigen warum es dieses Jahr schon wieder mit dem Titel geklappt hat.
Dienstag, 24. April 2007
Meister!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es ist geschafft. Die elitäre Zweite Garde des TuS Rubenheim konnte am vergangenen Sonntag die Meisterschaft dingfest machen und sieht nun völlig sorgenfrei 3 weiteren Spielen entgegen, in denen man die Spielzeit ausklingen lassen kann. Grundstein für die Tittenverteidigung am Wochenende war der deutliche Auswärtssieg beim DJK Erbach.
Nachdem einige Spieler anfänglich Schwierigkeiten hatten den Platz zu finden konnte es los gehen. Die Ruhmser ließen den Gastgeber erst mal sich ein wenig austoben bevor sie dann zum Sturmlauf bliesen. Allerlei Chancen wurden erarbeitet doch die Gäste scheiterten immer wieder am starken Torwart der Erbacher oder an eigenem Unvermögen. Doch schließlich läutete Markus Gorges durch ein grandioses Tor mit dem Hinterkopf wie es sonst nur Uwe Seeler kann das Schützenfest ein. Die Zuschauer mussten sich allerdings auf die Zugabe ein wenig gedulden; dieses 1:0 war auch Halbzeitstand.
In Hälfte Zwo ging es dann famos weiter. Kurzerhand ergriff Simon Hauck die Gelegenheit und schoss mal eben so 4 Tore. 5:0 bedeutete, dass das Ding wohl gegessen war und nun schien es nur noch von der parallel stattfindenden Partie in Fechingen abzuhängen wann der neue Meister gekürt werden kann. In Erbach konnte derweil wieder ein mal Markus Gorges mit seinem zweiten Kopfballtreffer in dieser Partie in der Torschützenliste mit Routinier Franz Sand gleichziehen und kurz vor Ende stellte Tobias Nessesohn den 7:0-Endstand her.
Nach dem anschließenden Telefonat zwischen Rubenheimer Funktionären und dem Sportheim in Fechingen stellte sich allerdings leider Enttäuschung ein. Die Fechinger waren nämlich anscheinend zu feige die ihre letzte Chance (ein Sieg gegen uns am kommenden Sonntag) zu nutzen, verloren gegen Niederwürzbach und gaben somit ihre Meisterschaftsträume auf. Nichtsdestotrotz war alle Rubenheimer Spielern ob der geschafften Tittenverteidigung in frohem Gemütszustand und die Betreiber des Erbacher Sportheims machten wohl das Geschäft ihres Lebens:
Mittwoch, 18. April 2007
Hasta la victoria siempre!
4 Gegentore. Das ist die erschreckende Bilanz mit der die Equipe B der ersten grenzüberschreitenden Spielgemeinschaft Deutschlands nun leben muss. Doch wie konnte es so weit kommen?
Elf Spieler der Habkircher Zweiten standen am letzten Sonntag einer Armarda erfahrener Rubenheimer Recken gegenüber. Die Partie begann ausegeglichen und beide Teams kamen zu mehr oder weniger guten Gelegenheiten. Christan Endlich konnte dann mit viel Übersicht den Torreigen eröffnen und den Favoriten mit 1:0 in Führung bringen. Noch Mitt e der ersten Hälfte zog Star-Coach Martin Hauck dann einen weiteren Joker und brachte den Toptorjäger Elmar Weyer ins Spiel, welcher nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung auf 2:0 erhöhen konnten. Bereits in der Halbzeit war jedem Schwarz-Weißen klar, dass diese 3 Punkte in Rubenheim bleiben würden und es wurde sich zum Ziel gesetzt "den Habkirchern noch 2,3 einzuschenken".
Die zweite Hälfte begann von Seite der Gäste ruppig bis unfair und so verletzte sich Flügelflitzer Christian Endlich schwer (An dieser Stelle gute Genesungswünsche). Der Titelaspirant ließ sich durch die neue Härte aber nicht im geringsten aus dem Konzept bringen und spielte sich nun zahlreiche Großchancen heraus, welche allerdings nie genutzt werden konnten. So kamen die Gäste dann etwa 10 Minuten vor Schluss nach einem Freistoss zum Anschlusstreffer. Aber was es heisst den amtierenden Meister zu provozieren hat man ja im Laufe der Spielzeit ja schon des öfteren gesehen. Mit Wut im Bauch wurden nun Chancen konsequent genutzt und Simon Hauck, der sein erstes Pflichtspiel für die Ruhmser Zweite bestritt erzielte das 3:1. Doch damit war nicht genug. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff bekamen die Rubenheimer nach einem Foul an Franz Sand einen Strafstoss zugesprochen, welcher durch Elmar Weyer souverän zum 4:1-Endstand verwandelt wurde. Mit diesem Sieg gegen den bis dato Tabellenzweiten unterstrich die geschlossen stark auftretende Rubenheimer Mannschaft abermals ihre Titelambitionen und setzte ein weiteres Ausrufezeichen hinter das Schlagwort Tittenverteidigung.
Donnerstag, 5. April 2007
Eisern Union, nimmer wieder Eisern Union
Die Zweite der Ruhmser hatte am vergangenen Sonntag mehr mit sich selbst als mit dem Gegner zu kämpfen. Obwohl das Reserveteam von Union Homburg offensichtlich mit einer stärkeren Mannschaft als im Hinspiel in den Kampf ziehen wollte war dennoch der größte Gegner beträchtlicher Teile der Gastmannnschaft die Alkoholrückstände, die es erst mal abzubauen galt. So fing das Spiel dann in einem eher gemächlichen Tempo an und es kam zu einingen wenigen Kleinchancen, welche allerdings von niemandem verwertet werden konnten. Lange Zeit schien es so als wollte sich unsere Mannschaft unbedingt reinreißen bis dann jedoch endlich mal ein Vorstoss über die linke Seite einigermaßen gelang und Routinier Elmar Weyer den Führungstreffer erzielen konnte. Der Rubenheimer Spielmacher war es dann auch der auf 2:0 erhöhte und mit eben diesem Spielstand ging es in die wohl verdiente (wenn die Unterbrechung auch nur für die mitgereisten Fans verdient war).
Der Zweite Spielabschnitt lässt sich wohl am Besten mit dem Acronym SSAH (Selbe Scheiße Andere Halbzeit) beschreiben. Das Spiel war genauso langweilig wie vorher und erst nach der Auswechslung des Spielführers wurde diesem, nachdem er sich das Elend von außen aus betrachten konnte erst bewusst auf welch erbärmlichen Niveau diese Partie vor sich her dümpelte. Union Homburg erlaubte sich noch einige Späße und wechselte unter anderem den Torwart mit der lustigen Brille gegen den noch schlechteren Erstmannschaftstorwart aus nur um den Gästen zu zeigen, dass sie hier und heute nichts weiteres als die beiden erzielten Treffer holen werden können. Andere Quellen vermuten jedoch, dass der Torwart mit der lustigen Brille das Spiel nur verlassen hat um den Spielbericht für die Erste zu schreiben. Den wahren Grund wird wohl nie jemand erfahren. Übrigens beendete Union die Partie mit nur noch 10 Spielern, was wohl niemand sonderlich bemerkt hatte. Ein Akteur verwies sich nach einer Tätlichkeit gegen Frank Doller selbst vom Platz und ward nie wieder gesehn. Der Schiri hatte dann irgendwann Erbarmen und benutzte zum sage und schreibe 6. Mal seine Pfeife und machte somit den Platz frei für die ersten Mannschaften. Dieses Duell konnten die Schwarz-Weißen klar mit 7:1 für sich entscheiden und somit dürfte der "Fluch von Union" endgültig Geschichte sein. Als Fazit des Spiels lässt sich wohl sagen: Die Jungen haben's versaut und Elmar musste es wieder rausreißen.
Donnerstag, 29. März 2007
Atemberaubender Terrorfußball in Ruhms
Vor dem letzten Spiel gegen Heckendalheim stand unsere Reserve unter hohem Erwartungsdruck. Wegen der Chuzpe im Hinspiel gegen uns lediglich auf dem Kleinfeld anzutreten verloren wir damals und nun konnte nur ein klarer Sieg die Devise sein um die schmachvolle Niederlage in der Vorrunde vergessen zu machen.
Die Vorzeichen standen gut und wir kontrollierten von Anfang an das Spiel. Mit atemberaubendem Tempofußball wurde die Heckendalheimer Abwehr ein ums andere mal regelrecht auseinandergepflückt und wir kamen zu mehreren Chancen von denen Elmar Weyer eine nutzen konnte.
In der zweiten Halbzeit legten wir dann einen Blitzstart hin und Thomas Freis konnte nach guter Vorarbeit von Neu-Stürmer Markus Gorges das 2:0 erzielen. Von nun an gab es einen regelrechten Belagerungszustand in der Hälfte der Gäste. Es gab des öfteren sehenswerte Spielzüge doch fehlte uns die letzte Konsequenz vor dem Tor. Einige Spieler (den Kapitän nicht ausgeschlossen) machten von ihrer Konzentrationsfähigkeit her eher den Eindruck als würden sie sich in der Badewanne und nicht auf dem Platz befinden. Der Comebacker des Jahres (Sebastian Rekowski) brachte nach seiner Einwechslung neuen Schwung auf die rechte Seite und letzen Endes konnte Tobias Nessesohn kurz vor Schluss den 3:0-Endstand herstellen, der Spielführer sorgte durch clevere Bindenübergabe noch für Bier und der Referee hatte Gnade mit den Zuschauern und beendete diese schrecklich ereignislose Partie. Das folgende Spiel gewann die Erste dann ebenso unspektakulär mit 2:0.
Dienstag, 6. März 2007
Der Sieger hat gewonnen!
16 junge Burschen aus Ruhms fanden sich am vergangenen Sonntag am Herbitzheimer Sportplatz ein um ein weiteres Spiel im Kampf um die Meisterschaft der Reservemannschaften der Kreisliga B Blieskastel zu bestreiten. Obwohl ein Herbitzheimer Jugendlicher am Vorabend noch frech behauptete: "Morje krinn die Ruwwenummer do aasch gehau. Do hasches!" war der Sieg der glorreichen Meistermannschaft von 2006 nie in Gefahr. Nach zehnminütiger Aufwärmphase, in der es bereits auch schon ein bis zwei Chance gab sollte das Spiel beginnen und Johannes Seiler und Dominik Kaschube konnten noch vor Ablauf der ersten 15 Minuten einen Spielstand von 2:0 herstellen.
Weitere 15 Minuten später konnte Kapitän Philipp J. Leiner nach einem Blitzkonter auf 3:0 erhöhen. Zwar gelang den Herbs der Anschlusstreffer doch stellten abermals Johannes Seiler und Christian endlich den 1:5-Halbzeitstand her.
In Hälfte Zwo ging es dann frivol weiter. Dominik Kaschube markierte seinen Zweiten Treffer und wurde kurz darauf unter frenetischem Jubel eines begeisterten Publikums ausgewechselt. In der 67. Minute schoss Markus Hauck (als ältester Torschütze des Tages in beiden Mannschaften) das 1:7 und lediglich 120 Sekunden später erzielte der Kugelblitz Roman Hepp mit dem Bauch Saisontreffer Nummer Zwei.
Den Schlusspunkt setzte der grandiose Debutant Nikolas Welsch mit einem souverän verwandelten Strafstoss nachdem der überragende Philipp Leiner kurz zuvor im Herbitzheimer Strafraum zu Fall gebracht worden war.
Im anschließenden Spiel gewann die Ruhmser Erste glanzlos aber verdient mit 2:0 durch Tore von Sebastian Hauck und man mag es kaum glauben wieder Johannes Seiler und so neigte sich ein für viele Rubeheimer wahrlich netter Sonntagnachmittag langsam dem Ende entgegen.
Mittwoch, 28. Februar 2007
The Ruhms are back in town
Sonntag geht's endlich wieder los. Die Zeit der lazy Sundays ist vorbei. Nun heisst's wieder Kiste hoch und ranklotzen Jungens. Unsere beiden aktiven Mannschaften müssen auch gleich mit einem Knaller ins neue Jahr starten. Die Reise führt die TuS-Gladiatoren nämlich direkt ins Tal zum Derby nach Herbstown.
Punkt 13:15 ist der Anstoss für die Partie der beiden Reservemannschaften zu erwarten. Mit einem sagenhaften Vorsprung von 9 Punkten vor dem Tabellenzweiten Genclerbirligi Homburg werden die Ruhmser beim Schlusslicht Herbitzheim antreten um das große Ziel Tittenverteidigung zu realisieren. Die Chancen stehen nicht schlecht.
Die Erste der Schwarz-Weißen hat indes ganz andere Pläne zu verwirklichen. Sie müssen es schaffen mit einer extremen Powerrückrunde noch den großen Traum vom Wiederaufstieg zu schaffen; denn wenn wir mal ehrlich sind: B-Klasse suckt.
Nichtsdestotrotz wünsche ich ausnahmslos ALLEN Mannschaften dieser Liga einen erfolgreichen Endspurt und hoffe, dass es bis zum Ende spannend bleibt.
Möge der Sieger gewinnen!
Dienstag, 13. Dezember 2006
O du fröhliche
Samstag war's soweit. Letztes Spiel für dieses Jahr , Jahwe sei Dank. Wieder ein mal mussten wir in Homburg antreten und zwar auf der wunderschönen Sportanlage von Union. Allerdings war unser Gegner Genclerbirligi und deren Zweite ist ja bekanntlich um Klassen besser als die von Union. Leider mussten wir stark geschwächt (Verletzungen, Sperren, Christopher Street Day) in die Partie gehen. Fast die gesamte Abwehr musste neu formiert werden und so war die Partie in erster Linie als Selbstfindungsprozess zu sehen. Die Türken begannen wie gewohnt stark und auf technisch hohem Niveau, konnten aber wie gewohnt nur bis 15-20 Meter vor unser Tor kommen. Wir hingegen in der ersten Hälfte schon ein zwei Konterchancen verbuchen, die allerdings nicht verwertet wurden.
Durchaus zufrieden mit dem Spielstand sollte es dann in Halbzeit zwei so, oder zumindest so ähnlich weitergehen. Aber Pustekuchen! Bereits nach wenigen Minuten kam der Gastgeber zur insgesamt einzigen Torchance der Partie und markierte das 1:0. Letzte Woche hatten wir aber schon mit Bravour belegt, dass wir immer zurückkommen können und begannen nun etwas offensiver zu spielen. Wir drückten den Gastgeber mehr und mehr hinten rein und gelegentliche Konter wurden meist abgefangen bevor unser Schlußmann großartig intervenieren musste. 10 Minuten vor Ende des Spiels konnte Thomas Freis dann nach einem Eckball den Ball über die Linie stochern und den Ausgleich erzielen. Sichtlich erleichtert verteidigten wir diesen Spielstand und der Schiedsrichter, dessen Leistung ich mit keinem Wort kommentieren möchte pfiff die Partie ab. Auf der anschließenden Weihnachtsfeier wurde das erfolgreiche Jahr (Meister, Herbstmeister, Wintermeister) dann zu recht begossen.
Dienstag, 5. Dezember 2006
Auferstanden aus Ruinen!
So lautet der Leitspruch der Ruhmser Zweiten für den vergangenen Sonntag. Fortuna schien den Schwarz-Weißen anfänglich nicht so hold beim Spiel gegen den ehemals Tabellendritten Unterwürzbach. Doch eine Niederlage konnte trotzdem noch abgewendet werden. Aber erstmal von Anfang an. Fehlpass im Mittelfeld dadurch Torchance für die Gäste und die verwerten zum 0:1!! Ein paar Minuten später dann eine fragwürdige Elfmeterentscheidung 0:2. Völlig perplex wurde ich dann auch noch vom Schiri wegen Dummheit vorzeitig zum Duschen geschickt und konnte von der Tribüne beobachten wie einer unserer Abwehrspieler dann auch noch das 0:3 für die Würzbacher erzielen konnte. Die Erste Hälfte war grauenhaft.
Dann ging es weiter mit Halbzeit Zwo. Der überragende Christoph Fromm konnte den Anschlusstreffer erzielen und so langsam keimte wieder ein wenig Hoffnung auf dieses Spiel wenigstens mit Anstand beenden zu können. Kurze Zeit später war es abermals Fromm, welcher das 2:3 markieren konnte. Nun war unsere Stunde gekommen. Die Gäste taumelten gleich Axel Schulz in der dritten Runde und durch aggressives Powerplay wurden sie jetzt regelrecht eingeschnürt. Unser weites Aufrücken hatte allerdings zu Folge, dass wir hinten natürlich etwas offener standen. Leider kam es zu einer verhängnisvollen Kontergelegenheit für den Gast, die "Zu Drei-Draneas" nur unfair stoppen konnte und sich dabei die Rote Karte einhandelte. Jetzt warn wir nur noch zu Neunt. Allerdings war der Kampfeswille ungebrochen und schließlich konnte Christoph Fromm mit seinem dritten Treffer den Ausgleich erzielen und Würzbach letzten Endes als großen Verlierer erscheinen lassen. Aber Trost in die Stadt: Gegen den dezimierten Meister kann man ruhig mal einen Drei Tor-Vorsprung verspielen. Die Erste bolzte die anderen Würzbacher noch mit 2:0 weg und so war es im Nachhinein doch noch ein gelungener Wochenendabschluss.
Montag, 27. November 2006
Der Bericht vom Samstagspiel in Frauenberg
TuS gewinnt mit 3:0!
Leider können wir den Bericht der 2ten Mannschaft nicht veröffentlichen. Wer trotzdem Interesse hat, sollte sich die Homepage unseres Redakteurs genauer ansehen. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen können wir leider nicht auf diese Seite verweisen.
Für den Inhalt dieser Seite übernimmt der TuS Rubenheim keine Verantwortung!
Mittwoch, 22. November 2006
Blutige Rache
Spaß für die ganze Familie gab es letzten Sonntag für TuS II im Freizeitzentrum in Webenheim. Nachdem wir dem Gastgeber natürlich erst mal das Feld überließen, fingen wir dann nach circa zehn Minuten an in das Geschehen einzugreifen. Unverständlich ist, dass keine Mannschaft in der Lage ist uns direkt am Anfange eines Spiels 'ne Lektion zu erteilen und uns einen einzuschenken. Aber egal, mir soll's recht sein. So entschlossen wir uns das Spiel in die Hand zu nehmen was auch gut gelang, da Webenheim in der gesamten Abwehr auf arg wackeligen Beinen stand. In einer Blitzkombi degradierte der Rubenheimer Sturm Webenheim zu Statisten und Christoph Fromm konnte nach Zuspiel von Detsche, welcher sich zuvor unbedrängt auf der Grundlinie durchgesetzt hatte den Führungstreffer erzielen. 1:0-Führung., Schmuddelwetter stimmte mich in gute Laune. Einziger Makel: Ich ward gezwungen in roten Fußballschuhen zu spielen.
Halbzeit Zwo begannen wir dann im Tiefschlaf. Durch Kampf kam Webenheim auf dem Acker zurück ins Spiel konnte sich jedoch nur bis zum Strafraum durchsetzen. Die einzige richtig gefährliche Torchance war EIN strammer Schuss aus 16 Metern, der knapp am Pfosten vorbei flog. Durch den Schock wiedererwacht legte die Meistermaschinerie wieder los.
Pass auf Endo, der hat freie Bahn zum Tor doch der Schiri Pusse entscheidet auf Abseits. Egal, weitermachen! 40-Meter-Pass von Schorsch (20 Meter weit 20 Meter hoch) auf Fromm, der schießt doch der Ball bleibt einen Meter vorm Tor liegen. Dort hatte sich nämlich Wasser versammelt, welches Christoph den zweiten Treffer nicht gönnte. Glücklicherweise war Jörg Anna - einziger Spieler der noch nicht jubilierte (alle anderen Ruhmser wähnten den Ball schon im Netz)- rechtzeitig zur Stelle und staubte kurzerhand ab. Zwei Minuten später das gleiche Szenario: Enzo schießt, der Ball bleibt abermals in der Pfütze liegen. Und wieder ist der Baum zur Stelle um einen weiteren Treffer zu markieren. So kam es Petrus' dank zu einer beruhigenden 3:0-Führung und das Spiel war entschieden. Wenige Minuten später bekam Christoph Fromm noch mal eine Chance und dies mal lupfte er den Ball über den Torhüter, sodass die Pille nicht ein weiteres mal vor der Torlinie liegen bleiben konnte. Gut gemacht. Mit diesem 4:0 sollte es dann auch genug sein, man muss ja nicht unverschämt werden. Und wenn man das gesamte Spiel betrachtet wäre ein 2:0 oder so wohl gerechter gewesen. Nichtsdestotrotz freuten wir uns natürlich über einen weiteren grandiosen Sieg und darüber eine weitere Hürde im Rennen um den Titel genommen zu haben. Später tat sich die Erste zwar ungewöhnlich schwer, siegte aber hoch verdient mit 4:2 in einem adrenalingeladenen Spiel. Jetzt freu ich mich aufs Spiel am Samstag gegen FC Habkirchen und beende somit den Bericht.
Dienstag, 14. November 2006
Bruchhof in Ruhms zu Gast
Pünktlich zum Start der Rückrunde mussten wir in beiden Mannschaften zahlreiche schmerzliche Ausfälle hinnehmen. Doch wahre Top-Teams lassen sich von so was ja bekanntlich nicht beeindrucken und siegen trotzdem mit Bravour. Wie so oft waren wir dem Gegner total überlegen. Obwohl es nicht das schönste unserer Spiele war, konnten wir uns zahlreiche Torgelegenheiten erspielen, scheiterten jedoch wieder der mal beim Abschluss. Zu allem Übel verletzte sich auch noch der Kugelblitz, welchem ich an dieser Stelle gute Besserung wünschen möchte, bei einem Angriff. Nichtsdestotrotz ließen wir uns von der mangelnden Chancenverwertung natürlich nicht aus der Ruhe bringen und begannen in der Halbzeit eine Diskussionsrunde um die derzeitige Problematik des "Scheisse-Spielens" näher zu erörtern.
In Halbzeit zwei ging es dann mit weiteren Torchancen von unserer Seite aus weiter. Die Gäste wurden nach und nach mehr in die eigene Hälfte zurückgedrängt und kamen nur noch selten zu Entlastungsangriffen, welche zum einen Teil von Unvermögen und zum anderen durch eine taktisch glänzend agierende Ruhmser Hintermannschaft, vereitelt wurden. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis der Knoten platzen und der erste Treffer für uns fallen würde. Und siehe da, Enzo konnte eine Unachtsamkeit der Bruchhofer Abwehr nutzen, den Ball am Schlussmann vorbei spitzeln und die 1:0 Führung erzielen. Nun war wieder alles Rosa und man konnte frisch und fröhlich weiterspielen. Jetzt gelang es uns die ganz dicken Chancen herauszuspielen. Nach gutem Zuspiel von Jörg Anna hatte Christian Endlich das zweite Tor auf dem Fuß scheiterte jedoch am guten Torwart. Der Schorsch hatte auch noch zwei glasklare Gelegenheiten konnte diese jedoch auch nicht ummünzen. Doch zum Glück konnte Tobi kurze Zeit später einen Freistoss nahezu perfekt in den Winkel ballern und für die Vorentscheidung sorgen und den Gästen den Rest geben. Nun war auch nicht mehr lange zu zocken und der Schiedsrichter pfiff die Partie dann bald auch ab und verhalf somit dem Tabellenführer zu einen luxuriösen Fünf-Punkte-Vorsprung. Im darauf folgenden Spiel setzte sich die erste gewohnt souverän mit schönen bis kuriosen Treffern gegen die Gästemannschaft mit 4:2 durch und bleibt somit weiterhin auf Kurs gen Aufstieg.
Mittwoch, 8. November 2006
HERBSTMEISTER!!!!
Nach der eher mäßigen Partie in Wörschweiler war es primäres Ziel der Ruhms Wiedergutmachung zu betreiben. Deswegen fingen wir an wie die Feuerwehr und drängten die Gäste, welche seit zwei Jahren wieder ein mal eine Reserve gegen uns stellen konnten in die eigene Hälfte zurück. Es war also nur eine Frage der Zeit bis das erste Tor fallen würde. So sollte es dann auch kommen allerdings ging überraschenderweise Oberwürzbach in Führung, denn aus unerfindlichen Gründen hörten wir mal wieder auf Fußball zu spielen und boten den Gästen ein paar Chancen, von denen sie eine nutzen konnten. Doch das Imperium schlug zurück. Jetzt erst recht motiviert setzten die Ruhmser alles daran den Rückstand zu relativieren. Nach wenigen Minuten war es dann, der nach seinem Ermüdungsbruch sichtlich aufblühende Enzo, der wie so oft den Ball unter die Latte donnerte und den Ausgleich besorgte. Immer noch in Hälfte eins drehten wir dann erst so richtig auf und nach einer Flanke von eben diesem Enzo konnte Christoph Fromm auf 2:1 erhöhen. So ging's dann in die Pause.
Nach der verdienten Halbzeitunterbrechung versuchte unsere Hintermannnschaft durch den so genannten Konfusianismus, welcher darauf abzielt durch zahlreiche Geschenke den Gegner so zu verwirren, dass er einfach aufgibt den Oberwürzbachern das Spiel zu vermiesen. Die Rechnung ging allerdings nicht auf und die Mittelstädter konnten abermals ein Tor schießen und somit ausgleichen. Doch wie schon so oft kamen die Mighty Mighty Ruhms zurück und Christoph Fromm konnte nach einem "Pass in den Raum" durch Elmar Weyer das 3:2 erzielen und uns auf die Gewinnerstraße bringen. Danach war der Käs gegessen. Die Gäste hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen und gaben sich apathisch ihrem Schicksal, welches Stephan Blatt nach fulminantem Solo und einer Torwart-Umdribblung mit dem 4:2 besiegeln konnte hin. Die einzige Form der Gegenwehr war das so genannte Fronten und ich muss neidlos anerkennen, dass sämtliche "St. Ingberter" Vereine von Kreativität nur so strotzen wen es darum geht seinen Gegenspieler zu beleidigen.
Jedenfalls zogen wir uns nach dem Spiel sichtlich erheitert und bestens amüsiert in unsere Kabine zurück um die Herbstmeisterschaft bei Bier und Speckulazius gebührend zu feiern und uns noch die hochbrisante und unterhaltsame Partie unserer Ersten, die Oberwürzbach mit 2:0 niederrang rein zu ziehen.
Donnerstag, 2. November 2006
Lässige Pflichtaufgabe
Am Sonntag musste die Zweite des TuS Rubenheim wieder mal auf einem Kleinfeld antreten. Allerdings lag es nur an der Größe des Platzes nicht am Mangel an Wörschweiler Spielern und so standen sich elf gegen elf kamperfahrene Recken gegenüber. Das Spiel in der ersten Hälfte war sichtlich zum Kotzen. Der Meister hatte zwar klare Vorteile in puncto Ballbesitz und Zweikampf doch er konnte eben diese Vorteile in keinster Weise nutzen und versagte mit kläglichen Flanken oder Torschüssen. Nach den ersten 45 Minuten voll des Versagens war es dann endlich Zeit für eine Pause. Ruhms wechselte und es kamen Franz Sand und der Kugelblitz ins Spiel.
Dann in Hälfte zwei war alles besser. Die Meistermannschaft von 2006 spielte zwar keinen überragenden Fuba doch hatte deutlich mehr Zug zum Tor. Enzo war es dann endlich, der das 1:0 mit einem strammen Torschuss besorgte. Zuvor hatte sich Sand mit einem fulminanten Solo im Mittelfeld durchgesetzt und Enzo mit einem Zuckerpass erster Klasse bedient. Der Bann war gebrochen. RUhms wechselte abermals und für den sichtlich erschöpften Fuff kam der Held von Fechingen Schorsch in die Partie und übernahm brav die Kapitänsbinde, was für sein Portmonee noch ernsthafte Folgen haben sollte. Ruhms war jetzt am Drücker und so war es logische Konsequenz, dass Franz etwa 20 Minuten vor Schluss das 2:0 markierte. Nun war der Sieg quasi in der Tasche denn die Gastgeber waren in der gesamten Partie nur ein mal wirklich gefährlich vor unserem Tor und diese Gelegenheit hatten sie auch nur unserem Torhüter zu verdanken, welcher vermutlich aus purer Langeweile einen "Patzer" beging, der aber keine Folgen hatte.
Kurz vor Schluss konnten dann abermals Franz Sand und der Comebacker Christoph Fromm in Gemeinschaftsproduktion dem gegnerischen Torhüter, der sichtlich enttäuscht war von der Leistung seiner Hintermannschaft (trauriges "Oh!" als der Ball über die Linie kullerte) den 3:0-Endstand erzielen und diese lästige Aufgabe des Auswärtsspiels mit Erfolg besiegeln. Bleibt zu sagen "Häßlich Kind awwers läbt" und an das nächste Heimspiel gegen Oberwürzbach zu denken und am Sonntag zu siegen. By the way die Erste gewann ebenfalls in einem ziemlich unansehlichen Spiel mit 5:0 und um die Ehre des Gastgebers noch ein wenig aufrecht zu erhalten muss ich an dieser Stelle mal festhalten, dass die Rostwürste laut Zeugenaussagen sehr gut gemundet haben.
Mittwoch, 18. Oktober 2006
Kampf der Titanen
Genau zu dieser Stunde war es die richtige Zeit für ein schönes Spitzenspiel der Reservemmannschaften unserer Kreisliga B. Die großartigen Ruhms mussten in Fechingen, welches am Spieltag zuvor kläglich miot 6:0 in Unterwürzbach gescheitert war antreten. Und sie bewältigten ihre Aufgabe bravourös. Rund 200 mitgereiste Anhänger der Schwar-Weißen sollten eine grandiose Partie auf teilweise technisch perfektem Niveau mit hohem Tempo sehen. Bereits in der ersten Minute hatten die Gäste Gelegenheit in Führung zu gehen doch Florian Kaschube scheiterte nach einer schönen Kombination mit dem brillierenden Kapitän der Ruhmser an der knapp mangelnden Breite des Tores. Von da an war es ein offenes Spiel, bei welchem sich jede Mannschaft einige Chancen erarbeiten konnte. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Fechingen den Druck und konnte ein Tor erzielen. Diese Führung währte allerdings nur wenige Sekunden,abseits.Alles in allem war unser Schiedsrichter jedoch nicht in dem Maße wohlg gesonnen wie es der letzt jährige war (ein paar Zitate zur Kostprobe: "Torwart, lassen Sie sich Zeit!" oder "Hier muss noch ein Betreuer unterschreiben. Den Stift bekomm' ich wieder!"), sodass sich die Fechinger wohl oder Übel ein Mal nicht über das ihnen zugefügte Unrecht beklagen konnten bzw. können.
Nach der Pause waren wir dann wieder am Drücker. Ruhms gelang ein ums andere Mal gefährlich in die Nähe des gegnerischen Tores. Und dann sollte plötzlich das Unglaubliche geschehen: Schorsch setzt sich auf der linken Außenbahn durch und sieht auf der gegenüberliegenden Seite den kombleddemang frei stehenden Enzo. Jeder weiß was Schorsch vor hat (nämlich einen Flankenwechsel), jeder denkt sich "Nä machs nit, so weit packsche de Ball nit!" doch Schorsch zeigt es uns allen. Perfekte Flanke mit Zug zum Tor in den Strafraum, Endlich stürzt sich choroschow todesmutig drauf spitzelt den Ball über den Schlussmann und muss die Kugel nur noch über die Linie drücken: Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa 1:0 für Rubenheim. Ganz Kleintirol befindet sich im Freudentaumel. Doch das war natürlich noch nicht das Ende des Spiels.
Der Meister sollte nun seine gesamte Routine ausspielen. Man verlegte sich aufs Kontern und fuhr ziemlich gut damit. Nur ein einzig Mal musste Torwart-Legende Hans-Peter Schöndorf intervenieren und einen Ball rausfischen. Die Stürmer des TuS wurden gemäß des Rotationsprinzip des Öfteren gewechselt und so wurde durchgehend für Dampf unter den Hinterladern der Gastgeber gesorgt. Wir hatten noch mehrere Kontergelegenheiten beispielsweise als ich mich links durchsetzte und eine tolle Flanke in den Rücken der Fechinger Abwehr auf Elmar Weyer spielte. Aber in diesem Moment rutschte dieser arme Shlamaselmik aus und konnte nicht verwerten. Danach scheiterte meine Wenigkeit mit einem Torschuss, den ich etwas zu lässig in den Winkel schlenzen wollte. Die Platzherren merkten, dass es hier heute keinen Blumentopf gewinnen konnten und baten den Schiedsrichter das Spiel zu beenden, ja sie flehten regelrecht an und dieser zeigte sich dann gnädig und pfiff die Partie ab. Die Moral von der Geschicht: Fechingen trifft gegen Ruhms nicht
(FV Fechingen - TuS Rubenheim 0:0;0:4;0:1)
Dienstag, 10. Oktober 2006
Galavorstellung einer wahrhaft meisterlichen Equipe
Gegen Erbach mussten wir gegen eine Mannschaft antreten, die vor dieser Spielzeit neu angemeldet ward. Deswegen wussten wir folglich rein gar nichts über den Gegner aber das macht ja nix weil wir ja mit so gut wie jedem fertich werden. So währte die Abtastphase nur kurz und schnell wurde die Schlussfolgerung gefasst, dass denen mal so richtig der Arsch versohlt wird. Wie gewohnt begann der Mittelfeldmotor Elmar Weyer den Torreigen und führte die mittlerweile überall gefürchteten Ruhms zu einem komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung. Danach war es Enzo, der mit seinem Endo-Spezialtrick, den nur er beherrscht auf 3:0 erhöhen konnte. In der Folgezeit zogen sich die Ruhmser wie gewohnt zurück um Kraft zu sparen und so kam es, dass Erbach des öfteren vor unserem Strafraum auftauchte dabei allerdings nicht wirklich gefährlich wurde. Dann der Schock. Nach einem durchaus normalen und fairen Zweikampf entschied der ansonsten gute Schiedsrichter auf Freistoss für Erbach. Durch diesen sich auf unlautere Weise erschlichenen Freistoss konnten die Gäste den Anschlusstreffer erzielen. Also fassten wir den Entschluss noch mal ein bissl was zu tun und fingen wieder an Fußball zu spielen. Es dauerte nicht lange und abermals konnte Elmar den Ball im Tor versenken. Nach diesem Treffer durfte Sebastian Hauck mal wieder ran und den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte mit seinem bis dato vierten Treffer im Spiel unser Elmar. 1:6 zur Halbzeit war die ernüchternde Bilanz aus Erbacher Sicht. Die Ruhmser benötigten nur zwei mal ungefähr fünf Minuten um den Gegner abzuschießen.
In Hälfte zwei ging es dann feucht -fröhlich weiter. Uwe Schwarz, welcher eigens für dieses Topspiel die erschwerliche Reise aus dem sonnigen Italien auf sich genommen hatte setzte das Schützenfestival fort und erhöhte kurzerhand auf 7:1. Nun war erklärtes Ziel ein Sieg im zweistelligen Bereich; ein Kuriosum, das ich bisher in meiner Karriere als Aktiver noch nicht erleben durfte. Elmar Weyer setzte mit seinem fünften Treffer den Höhepunkt seiner grandiosen Leistung und kurze Zeit später konnte Uwe Schwarz nach einem herrlichen Solo um diverse Verteidiger und den Torwart seinen zweiten Saisontreffer (im ersten Spiel) erzielen. Erbach war sichtlich niedergeschlagen und so war es nur noch eine Frage der Zeit bis wir endlich das zehnte Tor schießen konnten. Christian Endlich verpasste einem Eckstoss dermaßen viel Effet, dass der Torwart sich dazu gezwungen sah den Ball kurzerhand über die Linie zu lassen. Dieser direkt verwandelte Eckball war dann auch der Höhepunkt unserer formidablen Leistung denn zwar waren noch etwa 15 Minuten Zeit zu spielen doch nutzten wir diese um ein bischen schön zu spielen und ein paar Torschüsse zu üben. Man muss es ja nicht übertreiben.
Montag, 2. Oktober 2006
Revenge is a dish best served cold
Nach der unrühmlichen Niederlage auf dem Sportplatz zu Heckendalheim sann ein jeder Spieler des TuS auf Rache. Glücklicherweise war der nächste Gegner Union Homburg eine Mannschaft, die uns liegt und welche wir ohne Mühe abschießen konnten. Den Anfang des glorreichen Torreigens schaffte Sebastian Hauck mit einem grandiosen Doppelpack, bei welchem vor allem das zweite Tor sehr sehenswert war. Union Homburg hatte nicht den Hauch einer Chance und wurde stellenweise regelrecht am eigenen Strafraum eingeschnürt. Den dritten Treffer besorgte dann Benjamin Schöndorf mit einem schönen Schuss aus der zweiten Reihe. Die Homburger konnten einem fast leid tun aber wenn man unbedingt gegen uns spielen will muss man nun mal mit den Konsequenzen leben. So ging es feucht-fröhlich weiter als Sturmtank Dennis Kempf einen Ball, den der gegnerische Torwart nach einem formidablen Schuss von Philipp Leiner nur nach vorne abprallen lassen konnte einfach nur noch über die Linie schieben musste.
In Hälfte zwo durfte dann jeder mal sein Glück versuchen. Der TuS fing an zu zaubern und erspielte sich Chance um Chance. Union war so beeindruckt, dass sie uns sogar gelegentlich in unmittelbarer Nähe ihres eigenen Strafraums den Ball zu spielten nur um den Zuschauern ein schönes Spiel mit vielen Torraumszenen zu bieten. Wirklich nette Gäste. Bei einer konsequenten Chacenverwertung hätte Ruhms wohl locker mehr als zehn Tore schießen können.Aber die wahre Größe einer meisterlichen Mannschaft zeichnet sich auch durch Gnade gegenüber den Unterlegenen aus. Deswegen erhöhten wir den Pausenstand von 4:0 "nur" noch durch einen von Franz Günther souverän verwandelten Strafstoss und einen Treffer von Franz Sand auf 6:0. Ich denke, dass dieser Sieg der uns wieder da hinführte wo wir hin gehören nämlich an die Tabellenspitze wohl eindringlich ein jedem gezeigt hat, dass es wohl doch so keine gute Idee ist sich mit uns anzulegen. Abgerundet wurde der schöne Sonntag dann noch durch einen deutlichen 7:2-Sieg unserer Kumpels von der ersten und so konnte man sich seelenruhig runter in die tiefen des Latainer-Landes begeben um denen "die Kerb zu versaue". (Verfasser Zitat unbekannt)
Donnerstag, 28. September 2006
Auweia voll in die Eier
Das Spiel gegen Heckendalheim stand von Anfang an unter schlechtem Stern denn die Gastgeber konnten nur eine 7er Mannschaft aufstellen und so mussten wir uns mit unserer Spezialität dem Kleinfeldfußball begnügen. Jeder, der sich an das letzte Spiel von uns auf den kleinen Platz gegen Mimbach erinnern kann kann sich denken, dass wir alle extrem begeistert waren und die Frechheit, dass dieses Spiel noch regulär gewertet werden soll gab mir dann den Rest. Scheinbar gibt es eine Mindestquote bescheuerter Regelungen, die jedes Jahr eingeführt werden müssen. Aber egal. Natürlich war unser Kader dezimiert denn zu Hause ist es ja bekanntlich am schönsten und auf dem Kleinfeld braucht man ja sowieso nur sieben Spieler. Trotzdem fanden sich immerhin zehn von 14 oder 15 Ruhmsern ein, die diese lästige Aufgabe bewältigen wollten.
Der Anfang des Spiels verlief recht gut. Rubenheim hatte mehr Spielanteile und pirschte sich langsam an das Heckendalheimer Tor heran. Nach diversen Möglichkeiten konnte Comebackenzo seine Kofballstärke nutzen um das 0:1 für uns zu markieren. Das Spiel ging recht locker weiter und Frank Doller konnte nach einer schönen Kombination gegen seinen ehemaligen Verein den Ball zum 0:2 einnetzen. Doch dann nahm das Unglück seinen Lauf. Wir verloren die Kontrolle über das Spiel und nix gelnag mehr. So wurde Heckendalheim immer besser und konnte noch vor der Halbzeit durch einen Siebenmeter den 1:2 Anschlusstreffer erzielen.
In der zweiten Hälfte gab es anfänglich noch ein paar passable Chancen für uns den Spielstand zu erhöhen doch scheiterten wir entweder an unserem Unvermögen oder hatten einfach Pech im Abschluss. Heckendalheims Spielmacher setze dann Mitte der zweiten Halbzeit zu einem furiosen Solo an welches mit dem Ausgleich belohnt wurde. Danach versuchte Ruhms wieder Druck zu machen um das Spiel doch noch zu gewinnen aber es war wohl nicht unser Tag und wir trafen das Tor einfach nicht. Etwa zehn Minute vor dem Ende der Partie kam dann der Dolchstoß. Ein Heckendalheimer Spieler konnte sich im Strafraum gegen eine paralysiert wirkende Rubenheimer Hintermannschaft durchsetzen und den 3:2 Siegtreffer erzielen. Die bemühten Angriffsversuche der Ruhmser in den letzten Minuten des Spiels scheiterten leider alle und so mussten wir die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Allerdings sollte die Freude der Gastgeber nicht lange währen denn die Jungs von der Ersten nahmen Rache und versetzten der Heckendalheimer Mannschaft eine zünftige 4:0-Klatsche.
Dienstag, 12. September 2006
Chronologie eines Auswärtssieges
Schon beim durchschreiten der Pforte des Ballweiler "Stadions" hatte ich letzten Sonntag ein gutes Gefühl da ich noch die letzte Begegnung im Hinterkopf hatte (7:1 für uns oder so) und da ich endlich mal vor einem Spiel genug geschlafen hatte. Topmotiviert ging ich also in die Partie und stellte fest, dass meine Mannschaftskameraden wohl ebenfalls wieder ein mal einen guten Tag hatten. So war es auch nicht verwunderlich, dass wir absolut spielbestimmend begannen und uns gleich zu Anfang diverse gute Gelegenheiten erarbeiten konnten, die wir schlichtweg durch Pech nicht verwerten konnten. Doch unser hartnäckiges Weiterspielen wurde belohnt und schließlich war es Elmar der, mit der freundlichen Hilfe des Gegners und Dank seiner hervorragenden Übersicht das 1:0 markieren konnte und den Hausherren zeigen konnte wo´s lang geht. Die Ballweilerer kamen zwar auch ab und zu mal in unsere was aber nicht weiter erwähnenswert ist, da in dieser Kolumne ein verzerrtes Bild der Realität dargestellt werden soll. Also, wir gingen absolut verdient mit einer Führung in die Pause.
Nach der Unterbrechung unseres Sturmlaufs ging es feucht-fröhlich auf dem satten Grün weiter. Es dauerte nicht wirklich lange und Jörg Anna konnte auf 2:0 erhöhen. Von nun an zogen wir uns etwas zurück um das Ergebnis erst mal zu halten. Wir boten den Gastgebern ein, zwei Geschenke an zogen im letzten Moment aber dann doch zurück da uns die weiße Weste unserer Abwehr wichtiger erschien als schnöde Beliebheit bei der Heimmannschaft. Als uns durch das ganze rumverteidigen langweilig wurde starteten wir den Angriff, der alles vorentscheiden sollte. Nach perfektem Zuspiel durch den Routinier Franz Sand konnte Detsche seine Untat vom vergangenen Sonntag wiedergutmachen und auf 3:0 erhöhen. Der darauf folgende Rest des Spiels war mehr oder weniger langweilig und deswegen versuchte der Unparteiische im Sinne der Unterhaltung für etwas Verwirrung zu sorgen und stellte ohne jeglichen Grund zu erst einen, dann zwei Spieler vom Platz revidierte seine Entscheidung dann jedoch um von nun jeden Zweikampf mit einem gellenden Pfiff zu unterbrechen. Ein paar Minuten vor dem Ende des Spiels verhinderte er dann auch noch das 4:0 das wiederum von Jörg Anna erzielt worden war wahrscheinlich mit dem Hintergedanken, dass ein solcher Endstand wohl einer Demütigung für Ballweiler gleich käme. So lief die Zeit von dannen und es war irgend wann dann auch höchste Zeit für den Schiedsrichter abzupfeifen da er wie einige Spieler beim Sportgruss wohl bemerkt haben schon ziemlich ans Ende seiner Kräfte angelangt war. Ein durchschnittliches Spiel endete somit mit einem grandiosen Sieg der Ruhmser und der Tag sollte noch besseres bescheren. Die erste Mannschaft des TuS gewann nämlich entgegen der Aussage des Ballweiler "Stadionsprechers" mit 2:1.
Samstag, 9. September 2006
Kirwespiel Part II
Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Schluss gekommen einen neuen besseren Bericht über das Spiel vom letzten Sonntag zu schreiben. Es dauerte ob meines Alkoholpegels der vergangenen Tage eine Zeit bis mir alles was geschehen ist noch mal einfiel. Die Ruhmser begannen die Party druckvoll und waren von Anfang an dominant. Nach diversen Anriffen auf das Tor der Herbs konnte Elmar Weyer die Meistermannschaft des Jahres 2006 mit 2 Toren in Front bringen. Den dritten Treffer besorgte Markus Gorges mit einer wunderschönen Direktabnahme. Zudem demütigte er auch noch die SG indem er den ansonst glänzend parierenden Torwart der Gäste durch die Beine schoss.
In Halbzeit Zwo kamen die Herbitzheimer dann mit Hilfe des Schiedsrichters besser ins Spiel. Einen fragwürdigen Elfmeter konnte die Reserve der Herbs zum Anschlusstreffer nutzen. Nun sollte es noch zu einer richtigen Zitterpartie werden. Herbitzheim konnte den Druck erhöhen und einige Minuten vor dem Ende erzielte Dennis Kempf (der nicht genannt werden möchte) Saisontreffer Nummer Drei, alllerdings ins eigene Tor. Aber das war egal, da sich ein Meister nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Schon gar nicht an der Kirb. So gewannen wir 3:2 und liegen nun auf Platz 2 der Tabelle. Die Erste fegte später dann die andere Mannschaft der Herbs mit 8:1 vom Platz und so konnte man frivol dem restliche Kirwsonndah entgegen sehn.
Freitag, 8. September 2006
Kirwespiel
Am Kirmessonntag fand das Derby TuS Rubenheim gegen SG Herbitzheim-Bliesdalheim statt. Die Zweite ging in der ersten Hälfte nach Toren von Elmar Weyer (2 times) und Markus Gorges in Führung, in der zweiten Hälfte fing man sich zwei Tore ein. Folglich gewann man 3:2. Die erste fegte die Gäste mit 8:1 (glaub ich zumindest) vom Platz. Mehr gibts heut nich kenn luscht weiterzuschreibe. Noch genung annerer ****** zu tun.
Montag, 28. August 2006
Saaaagenhaft!!!!!!!
In einem hart umkämpften Spiel konnte die Ruhmser Reserve den Liganeuling Genclerbirligi Homburg (oder so) niederringen. Da der offizielle Schiedsrichter als verschollen gilt und somit nicht zum Spiel kommen konnte musste einer der Gäste herhalten. Wie erwartet waren die Gäste technisch stark und zugegeben hatte Rubenheim anfänglich ein wenig Mühe ins Spiel zu kommen was wahrscheinlich an der Doppelbelastung Training und Spiel lag. Homburg konnte dann Mitte der ersten Hälfte nach einem indirekt ausgeführten Freistoss das Abwehrbollwerk um Libero Thomas Freis überwinden und mit 1:0 in Führung gehen. Doch der TuS schlug meisterlich zurück. Durch den Kampf kam man ins Spiel und noch vor der Halbzeit konnte Endo dann endlich das 1:1 erzielen.
Nach der Pause schlugen die Gastgeber gnadenlos zu. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte Dennis Kempf mit seinem zweiten Saisontreffer die Rubenheimer Führung herstellen. Unmittelbar danach hatten wir dann die Gelegenheit durch einen indirekten Freistoss fünf Meter vor dem Tor der Homburger auf 3:1 zu erhöhen doch hatte irgendein türkischer Feldspieler wohl die Hand dazwischen. Leider entschied der Unparteiische nicht auf Elfmeter. Whatever. In der Folgezeit erhöhte Genclerbirligi den Druck und konnte ausgleichen wobei dieser Treffer noch heute äußerst fragwürdig erscheint. Unmittelbar nach dem Ausgleich kam es zu einem kleinen Gerangel zwischen ein paar Türken und einigen von uns bei dem ein Spieler der Gäste vom Platz gestellt wurde. Aber wäre die Zweite Mannschaft etwa der Meisterschaft würdig wenn sie nicht auch nach zwei Rückschlägen zurückkommen könnte? Pah! Die anderen hattens versaut, Elmar Weyer musste es raus reißen. Mit einem beeindruckenden Solo quer über das Spielfeld und einem wundervollen Distanzschuss stellte er den 3:2-Endstand her und führte die Reserve des TuS zum Sieg. Obwohl der Schiedsrichter gästefreundlich etwa sechs Minuten länger spielen ließ als überhaupt zulässig konnte die gegnerische Mannschaft das Ergebnis nicht mehr verbessern da der TuS momentan einfach viel zu meisterschaftlich spielt und kaum zu stoppen ist. Die erste Mannschaft gewan dann noch 4:2 und so ward ganz Rubenheim wieder ein mal ein feucht-fröhlicher Sonntag beschert.
Montag, 21. August 2006
Everything is bigger in Würzbach
Ich schätze mal, dass die Tore in Niederwürzbach größer geworden sind. Ansonsten kann man die Torflut, die die Würzbacher sprichwörtlich zum Absaufen brachte nur damit erklären, dass die Teams aus Rubenheim zur Zeit nun mal Maß aller Dinge sind.
In der ersten halben Stunde war das Spiel gegen den FC offen. Keine Mannschaft konnte ein Übergewicht erzeugen und es war schon merkwürdig, dass der Gastgeber die Platzverhältnisse in keinster Weise ausnutzen konnte. Es schien als würden die Unterwürzbacher zum ersten Mal auf grünem Rasen zu spielen.
Tobias Nessesohn konnte vor der Halbzeit die Führung für die Ruhmser erzielen indem er einen Einwurf über den Torwart hinweg verlängerte.
Nach der Halbzeit bekam Rubenheim das Spiel dann immer mehr in den Griff. Es folgte Chance auf Chance, welche allerdings sehr oft durch den Chancentod Rauch vergeben wurden oder der Schiedsrichter wegen vermeintlich oder tatsächlichen Abseitspositionen abpfiff. Sollte dieses Spiel etwa so verlaufen wie die Partie gegen Webenheim als man die Gelegenheiten nicht nutzte und am Ende gar verlor? Die Antwort lautet natürlich NEIN. Johannes Rauch konnte dann doch irgendwann die Seuche vom Fuß abschütteln und das immens wichtige 2:0 markieren. Von da an war die Partie ganz und gar in den Händen der Gastgeber. Der Routinier Elmar Weyer konnte auf 3:0 erhöhen und der Kugelblitz konnte Roman Hepp konnte mit einem sehenswerten Heber sogar noch auf 4:0 für den TuS erhöhen. Alles in allem war es ein mehr als verdienter Sieg des amtierenden Meisters, der eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte und in dieser Form kaum zu schlagen sein wird. Übrigens die erste Mannschaft fegte Würzbach mit 8:1 vom Platz. Die Stimmung war nach den Spielen so famos, dass sich einige Spieler noch nach Niedergailbach begaben um dort von den Blödelbarden von "Schafa Sämpf" nerven zu lassen und auf der Kirb ein paar Bier zu trinken. Gerüchte zu Folge schlossen einige Spieler der Zweiten bei einer ruhigen Partie "Mäxje" im Jugendclub Rubeneim die Woche ab.
Dienstag, 15. August 2006
Sone Kacke
Die Ruhmser Zweite hat gegen Webenheim verloren! Unglaublich aber wahr. Schon als ich gen Stadion stolzierte dachte Ich mir: "Oh Schäse, das do gebbt heit gar nix!". Und ich sollte recht behalten denn wie schon in sämtlichen Spielen zuvor, die dieser Mann in schwarz gelitten hatte konnte Rubenheim kein Land sehn; äußerst merkwürdig.
Zum Spielverlauf gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Es war ein ziemlich ausgeglichenes Spiel mit Chancen für beide Seiten wobei Rubenheim die besseren Gelegenheiten hatte und in der ersten Hälfte den Sack hätte zu machen müssen. Allerdings konnte Webenheim kurz vor Halbzeit in Führung gehen und entschied das Spiel in diesem Moment für sich. So traurig es klingt es war einfach nicht der Tag des amtierenden Meisters und als 10 Minuten vor Schluss Tobias Nessesohn noch mit Gelb-Rot vom Felde verwießen wurde war die Demütigung perfekt. Mit dem Schlusspfiff stürzte der Schiedsrichter ganz Rubenheim in ein Tal der Tränen aus dem sich die Spieler Rubenheims nur durch Bier, diverse Schnäpse und aus Freude über das gute Spiel der ersten Mannschaft (6:2 für Rubenheim) retten konnten. Alles in allem war es dennoch ein ganz guter Tag weil wir alle ganz schön besoffen waren.
Dienstag, 8. August 2006
Ruhms in Buchhof zu Gast
Und so ward es geschafft. Während die erste Mannschaft des TuS Rubenheim kläglich scheiterte und 3:2 gegen die Gastegeber verlor ließ sich dei "Zweite" nicht lumpen und zeigte gleich am ersten Spieltag der Saison wer die größten Eier hat. Alles begann als der Schiedsrichter die Partie anpfiff. Kurze Zeit später gelang es dem Spielmacher Elmar Weyer mit einem herrlichen "Schlenzer" die Bruchhofer Abwehr zu überlisten und die Gäste in Führung zu bringen. Im direkten Gegenzug musste der Sturmlauf der Mighty Ruhms jedoch durch eine fragwürdige Elfmeterentscheidung zu Gunsten der Homburger einen herben Rückschlag erleiden; nun stand es 1:1 und es war noch keine Viertelstunde gespielt. Vor der Halbzeit erzielte abermals Elmar Weyer mit einem vorzüglichen Schuss mit links aus 20 Metern die erneute Führung für Rubenheim.
In der zweiten Hälfte konnte man das perfekt einstudierte Kurzpassspiel der Knappen beobachten und es kam immer wieder zu großartigen Chancen von denen eine zum 3:1 genutzt werden konnte. Kurze Zeit später gelang es Bruchhof zwar auf 3:2 zu verkürzen, doch Dennis Kempf konnte nach einem Freistoss den Ball in das Tor der Gastgeber placieren. Danach gab es nur noch etwas Geplänkel und noch einen Strafstoß für Rubenheim, welcher mit einer Kaltschnäuzigkeit á la Rooney von Elmar Weyer zum 5:2-Endstand verwandelt wurde. Als Fazit lässt sich sagen, dass sich der TuS auf eindrucksvolle Weise zurückgemeldet hat und einen fetten Strich unter seine Titelambitionen gemacht hat. Trotz des vierten Tabellenplatzes kann man noch lange nicht von einer Krise der Mannschaft reden und am nächsten Sonntag wenn die Ruhmser erst ein mal die Webenheimer weggefegt haben werden wird auch kein Mensch mehr an die 2 Gegentore denken, die man dem TuS eingeschenkt hatte.
Freitag, 4. August 2006
Fuba!!!!
Am Sonntag ist es wieder so weit. Die neue Saison der Kreisliga Blieskastel wird um 13:15 (Reservemannschaften) angepfiffen. Mit dabei sind auf Rubenheimer Seite Detsche, Fuff, Endo und viele andere erfahrene Recken, die den Titel jagen. Das besondere an dieser Spielzeit ist, dass nun an beide Mannschaften des TuS Rubenheim hohe Erwartungen gestellt werden. Während die erste Mannschaft mit Trainer Mann erbittert um jeden Punkt kämpfen wird um drei Jahre nach dem sportlich unverdienten Abstieg endlich eine höhere Spielklasse zu erreichen steht es bei der "Zweiten" um Kapitän Philipp Leiner noch in den Sternen ob sie die schmerzvollen Abgänge der Routiniers Wolfgang Kaschube und Helmut Hartmann kompensieren und den Titelgewinn wiederholen kann. Nichtsdestotrotz schauen die Spieler der Reserve optimistisch in die Zukunft und zählen sich selbst neben dem FV Fechingen, welcher in der letzten Runde so schmälich von der "Roten Erde" geballert wurde. Los geht es am Sonntag den 6.8.2006 um 13:15 in Bruchhof.