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Hexenfeuer 30.04.2018

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Kleinfeld-Hobbyturnier beim TuS Rubenheim

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Guten Rutsch in 2017

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Gemischte Gefühle am Wóchenende

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TUS CHRONIK

Turn- und Sportverein Rubenheim

 In Rubenheim wird seit 1924 Sport getrieben. Angeregt durch Begegnungen mit bereits bestehenden Vereinen – hier ist besonders der Turnverein Bliesdalheim zu erwähnen – fanden sich damals junge Sportbegeisterte zusammen, um auch in Rubenheim einen Turnverein zu gründen. Der heranwachsenden Jugend sollte in diesem Verein Gelegenheit zu Sport und Spiel geboten werden. Die Gründungsversammlung berief Jakob Wagner ein. Die Vorstandschaft bestand aus dem: 

 

 Vorsitzenden: Rudolf Fromm 

 Vorsitzenden: Peter Reichert 

 Schriftführer: Otto Rubeck 

 

 Nach der Vereinsgründung nahm man im Jahre 1925 zunächst nur den Turnbetrieb auf. Die Turnstunden und Wettkämpfe wurden im Saale Schöndorf, einige Zeit auch im Saale Bamberger, abgehalten. Als Betreuer und Übungsleiter der Turnerriegen sind Emil Weinmann und Ludwig Steinmann zu erwähnen, die die Turner zu schönen Erfolgen führten. Folgende aktive Turner sind u.a. noch bekannt: Anton Reichert, Richard Kammer, Otto Wagner, Wilhelm Theis, Erwin Fromm, Julius Knerr, Artur Motsch, Wendelin Freis, Ludwig Koch und Ludwig Theis. Etwa 1930 wurde dann im Verein eine Handballabteilung ins Leben gerufen, die auf einem Behelfsspielfeld in den „Brandstauten“ spielte. 

 

1934 konnte der Verein ein Grundstück im „Krämersfeld“ erwerben und durch Landhinzupachten in vielen freiwilligen Arbeitsstunden einen bespielbaren Sportplatz errichten. Die Handballabteilung, von Wilhelm Theis betreut, machte sich in diesen Jahren einen guten Namen. Politische Ereignisse schränkten die sportliche Betätigung im Verein ab  1936 immer mehr ein, bis sie vor Ausbruch des 2. Weltkrieges zum Erliegen kam. Während des Krieges wurde auf dem Sportplatz ein Gefangenenlager errichtet und das Spielfeld dadurch unbrauchbar gemacht.   

 In den ersten Nachkriegsjahren haben die Vereinsmitglieder aus ihrer eigenen Tasche die Abgaben für das Grundstück entrichtet, um das Gelände vor der Einziehung durch die Sequesterverwaltung zu bewahren. Nach Aufhebung des Vereinsverbotes kam es auf Betreiben ehemaliger Mitglieder, besonders durch Antonius Kempf, im Dezember 1949 zur Wiedergründungsversammlung. Der Verein erhielt den Namen „Turn- und Sportverein Rubenheim“. Den Vereinsvorsitz übernahm Wilhelm Theis. 2. Vorsitzender wurde Emil Martin, Schriftführer Rudolf Fries, Kassierer Artur Motsch, Beisitzer Artur Theis und Erhard Theis.   Nach einem Jahr übernahm Gottfried Welsch den Vorsitz. 

 Es erfolgte ein Vereinsaufschwung. Der Verein verfügte über eine Turn- und eine Damenriege. Es ist zu erwähnen, dass Hans Welsch beim Jugendturnier 1955/56 in Blieskastel als Gausieger hervorging.   Raum- und Trainingsschwierigkeiten ließen den Turnbetrieb erlahmen. 1958 kam das Ende. In dieser Zeit hatte sich auch eine Sparte „Tischtennis“ gebildet. Später bildete man einen eigenen Tischtennisclub.   Unter dem Vorsitz von Artur Theis erfolgte 1958/59 die Gründung einer Fußballmannschaft, die im Jahre 1959 erstmals an den Kreismeisterschaften der C-Klasse teilnahm. 

 

Die Heimspiele trugen die Aktiven auf dem Platz des Sportvereins Herbitzheim aus. Nach großen Aufwendungen, Spenden und abermals vielen freiwilligen Arbeitsstunden konnte im August 1960 der alte Sportplatz im „Krämersfeld“ im Rahmen eines Sportfestes den Mannschaften übergeben werden.   Die dringend notwendige Erweiterung des Spielfeldes und der Errichtung von Nebenanlagen scheiterte an Grundstücksfragen. Schließlich erwarb die Gemeinde „Auf der Hohl“ ein ausreichendes Gelände, zur Schaffung eines neuzeitlichen Sportplatzes. Das ehemalige Spielfeld erschloß die Gemeinde nun als Bauland. 

 

 Am 14. August 1964, nach der kirchlichen Weihe durch Dekan Diehl, fand die Übergabe statt. Die erste Mannschaft des TUS erkämpfte sich dreimal hintereinander in der Folgezeit die Viezemeisterschaft in der C-Klasse. Zu erwähnen ist dabei das dramatische Entscheidungsspiel in Niederwürzbach, das gegen Gersheim unglücklich 2 : 3 verloren ging.    

1968 begannen die Planungsarbeiten zum Bau einer Umkleidekabine. In den folgenden Jahren wurden unter den Vorsitzenden Artur Theis und Rudi Wack die Umkleidekabine in Verbindung mit einer Gymnastikhalle fertiggestellt. Diese schwierige Aufgabe war, neben den Zuschüssen der Sportplanungskommission und der Gemeinde, nur durch Spenden von Baumaterialien und Eigenleistungen der Vereinsmitglieder möglich. 

 

Am 22. Mai 1974 konnte dann endlich unter dem Vorsitz von Franz Welsch der Bau im Rahmen eines Festes eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. 

 Die im Jahre 1974 gegründete, bis heute bestehende Sparte „Gymnastik“ frequentieren ausschließlich Frauen. Bei den Jugendmannschaften war eine ständige Aufwärtsentwicklung festzustellen.  1976 errang unter dem bewährten Trainer und Betreuer Oskar Hittinger die A-Jugendmannschaft den Meistertitel der Gruppe Bliestal. So kam der erste Meisterschaftstitel nach Rubenheim.   Den Sportheimanbau, bereits seit 1976 geplant, übergab 1980 G. Martin seiner Bestimmung.   

Nach langjährigem Kampf um den ersten Platz errang 1980 die erste Mannschaft des TUS die Meisterschaft der C-Klasse und schaffte den Aufstieg in die B-Klasse, unter dem Trainer Peter Baarß. Unter seiner Leitung gelangten sie im Spieljahr 1985/86 in die Bezirksliga Ost. Leider musste die erste Mannschaft diese 1989 wieder verlassen. Einen sensationellen Erfolg erzielte die Mannschaft im Spieljahr 1993/94, als sie den Meistertitel der Kreisliga A errang und nicht – wie viele erwarteten – abstieg.   

 

 Nicht so gut verlief die Saison 2003/04 für unsere erste Mannschaft. Der vorletzte Tabellenplatz führte uns leider wieder in die Kreisliga B Bliestal zurück, aus der man jedoch 5 Jahre nach dem Abstieg 2009 3 Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft wieder erlang und sich somit direkt zum Relegationssspiel für den Aufstieg in die neu reformierte Bezirksklasse qualifizierte. 

Dabei trat man gegen den 8. der damaligen Kreisliga A Blieskastel Rohrbach II an. Das Spiel , welches man nach Verlängerung mit 5:4 gewann, fand in Ballweiler statt. Der TuS spielte somit in der Saison 09/10 in der neu reformierten Bezirksliga Bliestal. 

 

Bereits während der Saison 09/10 beschloss man unter dem Vereinsvorsitz von Franz Sand im Frühjahr 2010 den Umbau der aktuellen Sportanlage "Auf der Hohl" zu einer modernen Rasenanlage. Durch Fördermittel der Gemeinde, des SFV, wie auch der Sportplanungskommission , sollte diese finanzielle Meisterleistung mit viel Eigeninitiative geleistet werden. Am 10.04.2011 fand das erste offizielle Bezirksligaspiel auf dem neuen Rasen statt, bei dem beide aktiven Mannschaften gegen die SVG Bebelsheim/Wittersheim nicht gewinnen konnten. Ebenso begann man im Spätherbst 2010 mit dem Bau eines neuen Mannschaftsheimes mit Sanitärräumen.

Im Jahr 2012 konnte man mit der aktiven Ersten erneut den Meistertitel der Bezirksliga Homburg feiern. 2 Tage vor Ende der Saison 2011/2012 (6.5.2012) sicherte sich der TuS Rubenheim das Ticket für die Landesliga 2012/2013.

Zur Saison 2012/2013 ging der TuS Rubenheim eine SG mit dem benachbarten Verein SG Herbitzheim/Bliesdalheim ein. Die SG RHB stellte 3 Mannschaften. So spiele die SG RHB I in der Landesligs Ost, die SG II in der Kreisliga A Bliestal, die SG III in der Kreisliga B Homburg.